Theater an der Wien-Produktionen auf DVD im
Shop

Das neue SAISONPROGRAMM 2012/13

Der Abonnement-Vorverkauf startet am 22. März 2012

Sujet 2012/13

Sujet 2012/13

Weitere Informationen:

Mit der Spielzeit 2012/13 startet das neue Opernhaus Theater an der Wien in seine siebente Saison. Ein Entrée der Sinne mit „Tragödien und Komödien“ des Musiktheaters: Der neue Spielplan umfasst 10 Premieren vom Barock bis zur Moderne mit einer Uraufführung und erneut einer vierteiligen „Opernreise“ durch das 19. Jahrhundert.
Ein vielfältiges Spektrum findet sich im neuen Saisonprogramm, das drei Barockopern, vier Opern aus dem Repertoire des 19. Jahrhunderts sowie drei Opernwerke des 20. und 21. Jahrhunderts beinhaltet. Packendes und gleichermaßen sinnliches Musiktheater von Claudio Monteverdi, Georg Friedrich Händel, Christoph Willibald Gluck, Ludwig van Beethoven, Gioachino Rossini, Hector Berlioz, Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini sowie Paul Hindemith stehen auf dem Spielplan der kommenden Saison.

Für die hohe künstlerische Qualität garantieren sowohl die Dirigenten Nikolaus Harnoncourt, Marc Minkowski, René Jacobs, Christophe Rousset, Kirill Petrenko, Alessandro De Marchi, Bertrand de Billy, Jean-Christophe Spinosi, Alan Curtis sowie Leo Hussain, als auch die Opernregisseure Claus Guth, Damiano Michieletto, Torsten Fischer, Keith Warner, Vincent Boussard, Moshe Leiser & Patrice Caurier, Herbert Föttinger, Kasper Holten und Peter Konwitschny.

Mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, den Wiener Symphonikern sowie dem Arnold Schoenberg Chor stehen wieder erstklassige Klangkörper zur Verfügung, die im Rahmen mehrjähriger Verträge mit dem Theater an der Wien zusammenarbeiten. Renommierte Originalklang-Orchester wie das Ensemble Matheus, der Concentus Musicus Wien, das Freiburger Barockorchester und Les Talens Lyriques werden zu hören sein.

Anlässlich des 200. Geburtstags von Richard Wagner erklingen am 5. Jänner 2013 Auszüge aus seinen Opernwerken „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Die Walküre“ und „Das Rheingold“, die vor 150 Jahren um die Jahreswende (1862/63) am Theater an der Wien aufgeführt wurden. Unter der musikalischen Leitung von Marc Minkowski musiziert sein Orchester Les Musiciens du Louvre.
Ein weiteres Jubiläumsprojekt bildet das 25. WIEN MODERN-Festival, das erstmals am 22. Oktober 2012 mit Werken von Olga Neuwirth mit dem Klangforum Wien im Theater an der Wien eröffnet wird.

MUSIKTHEATER

Weitere Informationen:

Im Überblick: Das Saisonprogramm 2012/13

Claudio Monteverdi: IL RITORNO D’ULISSE IN PATRIA
Premiere: 7. September 2012, Neuproduktion des Theater an der Wien

Die Opernsaison 2012/13 wird mit Claudio Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria eröffnet. Zehn Jahre lang hat der Titelheld Ulisse Troja belagert, zehn Jahre lang wurde seine Rückkehr in die Heimat durch den Zorn des Meeresgottes Nettuno verhindert. Seine Gattin Penelope hat im heimatlichen Ithaka bislang allen Freiern widerstanden. Je länger sich die Rückkehr des Gatten aber hinauszögert, umso aufdringlicher werden ihre Verehrer. Doch nachdem Ulisse endlich zurückkehren und sämtliche Nebenbuhler besiegen kann, weigert sich Penelope, in ihm den vermissten Gatten zu erkennen.
Regisseur Claus Guth setzt nach L’Orfeo mit Il ritorno d’Ulisse in patria seinen Monteverdi-Zyklus an der Wien fort, der französische Dirigent und Spezialist für Alte Musik Christophe Rousset leitet sein Ensemble Les Talens Lyriques. Der englische Bariton Garry Magee wird als Ulisse nach Jahrzehnten des Krieges und der Irrfahrt in seine Heimat zurückkehren. Delphine Galou verkörpert seine Gattin Penelope.

Giacomo Puccini: IL TRITTICO
Premiere: 10. Oktober 2012
, Neuproduktion des Theater an der Wien

Die Einakter Il Tabarro, Suor Angelica und Gianni Schicchi wurden gemeinsam in New York uraufgeführt, erst später wurden die drei Opern unter dem aus der bildenden Kunst entlehnten Titel Il Trittico vereint. Die Einheit des musikalischen Triptychons besteht eigentlich aus ihrer inhaltlichen Gegensätzlichkeit, für die Puccini eine verbindende musikalische Stilistik findet. Suor Angelica endet tragisch und zeigt doch ein versöhnliches Schlussbild, während Gianni Schicchi in tiefster Unmoral heiter ausklingt.
Kirill Petrenko wird als musikalischer Leiter gemeinsam mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien und dem Arnold Schoenberg Chor den Opernkomponisten Puccini im Theater an der Wien vorstellen. Der aus Venedig stammende Damiano Michieletto, einer der interessantesten Vertreter der jungen Generation italienischer Regisseure, wird die drei Einakter szenisch miteinander verbinden. Als unglückliches Ehepaar Michele und Giorgetta eröffnen Patricia Racette und Roberto Frontali den dreiteiligen Abend in Il Tabarro. Die amerikanische Sopranistin übernimmt auch die Titelrolle der Suor Angelica und als geschickter Testamentsbetrüger Gianni Schicchi wird der italienische Bariton Frontali zu erleben sein.

Christoph Willibald Gluck: IPHIGÉNIE EN AULIDE
Premiere: 8. November 2012
, Neuproduktion des Theater an der Wien

Kein Schicksal der antiken Mythologie ist tragischer als das der leidgeprüften, aus verfluchter Familie stammenden Iphigénie. Eigentlich sollte sie mit Achille verheiratet werden. Doch ihr Vater Agamemnon hat die Götter beleidigt und der Oberpriester fordert, dass er seine Tochter opfert, um die Götter zu besänftigen. Statt einer Hochzeit droht eine Hinrichtung und Achille stellt sich der Opferung seiner Braut entgegen.
Alessandro De Marchi, der im Vorjahr Pergolesis Meisterwerk L’Olimpiade in einer konzertanten Aufführung im Theater an der Wien präsentiert hat, übernimmt die musikalische Leitung von Glucks ernster Oper Iphigénie en Aulide, der italienische Dirigent leitet die Wiener Symphoniker. Nach Iphigénie en Tauride und Telemaco setzt Regisseur Torsten Fischer seine Auseinandersetzung mit dem Werk des Opernreformers Gluck fort. Bo Skovhus singt König Agamemnon, der amerikanische Tenor Paul Groves kämpft als Achille um das Überleben seiner Geliebten Iphigénie, verkörpert von der griechischen Sopranistin Myrtó Papatanasíu.

Paul Hindemith: MATHIS DER MALER
Premiere: 12. Dezember 2012
, Neuproduktion des Theater an der Wien

„Ohnmächtig starre ich dem Untergang entgegen. Tod und Jammer müssen die Ärmsten leiden, damit die Reichen reicher werden“, reflektiert der Maler Matthias Grünewald, ehe er sich seiner eigentlichen Aufgabe besinnt und frei von allen Zwängen die Bilder des Isenheimer Altars erschafft, der ewig von ihm zeugen wird. Paul Hindemith reflektiert in seiner in der Zeit der Reformation und der Bauernkriege angesiedelten Oper Mathis der Maler die Position des Künstlers in der Gesellschaft, und dass die Suche nach Wahrheit eine Aufgabe schöpferischer Kraft ist.
Der mit dem Theater an der Wien eng verbundene Dirigent Bertrand de Billy leitet bei der Neuproduktion von Paul Hindemiths künstlerischem Lebensbekenntnis die Wiener Symphoniker und den Slowakischen Philharmonischen Chor. In der Inszenierung von Keith Warner, der zuletzt die erfolgreiche Produktion von Benjamin Brittens The Rape of Lucretia verantwortete, singt der dramatische Bariton Wolfgang Koch die Titelrolle. Kurt Streit verkörpert den Kardinal und Erzbischof von Mainz Albrecht von Brandenburg, der Mathis den Auftrag für den Altar, ein Hauptwerk deutscher Malerei, gibt.

Georg Friedrich Händel: RADAMISTO
Premiere: 20. Jänner 2013
, Neuproduktion des Theater an der Wien

Der Prinz von Thrakien Radamisto liebt die schöne Zenobia, die seine Liebe erwidert. Doch auch sein Schwager Tiridate, der mit Radamistos Schwester Polinessa verheiratet ist, sehnt sich nach Zenobia und hat es auf das Leben und das Reich seines Schwagers abgesehen. Mit seiner zwölften Oper, die frei auf einer Episode aus den Annalen des Tacitus basiert, eröffnete Händel 1720 die neu gegründete Royal Academy of Music. Er widmete die Partitur König Georg I., der Händel persönlich seine besondere Zustimmung zusicherte. Radamisto wurde zu einem der größten Erfolge in der langen Laufbahn von Georg Friedrich Händel.
Die musikalische Interpretation liegt in den bewährten Händen von René Jacobs und den Spezialisten vom Freiburger Barockorchester. Die Inszenierung übernimmt der französische Regisseur Vincent Boussard. Das Ensemble vereint gern gesehene Händel-Spezialisten. Der US-amerikanische Countertenor David Daniels singt die Titelpartie, seinen Gegenspieler Tiridate verkörpert Bassbariton Florian Boesch. In den weiblichen Hauptrollen treten Sophie Karthäuser als Polinessa und Patricia Bardon als Zenobia auf.

Gioachino Rossini: LE COMTE ORY
Premiere: 16. Februar 2013
, Eine Kooperation mit dem Opernhaus Zürich

Zur Zeit der Kreuzzüge ziehen alle wehrfähigen Männer Frankreichs in den heiligen Krieg gezogen. Der wollüstige Comte Ory möchte die Gunst der Stunde nutzen und bietet den einsamen Frauen als vermeintlich frommer Eremit seine religiöse Hilfe an. Die tugendhafte, aber melancholische Comtesse Adéle überzeugt er davon, dass ihr nur die Liebe Heilung bringen kann. Daraufhin verliebt sie sich in Isolier, den Pagen des Comte Ory, der als falscher Eremit enttarnt und verjagt wird. Doch der lüsterne Unhold gibt nicht auf und schleicht sich als Nonne verkleidet in das Schloss der Comtesse.
Der in Antwerpen geborene Moshe Leiser und der Pariser Patrice Caurier, gemeinsam für mehr als 90 Produktionen an internationalen Opernhäusern verantwortlich, inszenieren Rossinis pikante Komödie. Jean-Christophe Spinosi leitet das Ensemble Matheus und den Arnold Schoenberg Chor. In der Rolle der tugendhaften Comtesse Adéle gibt es nach ihren umjubelten Auftritten als Händels Semele ein Wiedersehen mit Cecilia Bartoli. Der US-amerikanische Belcanto-Tenor Lawrence Brownlee schlüpft als lüsterner Comte in das Nonnenhabit. Die Hosenrolle des Pagen Isolier übernimmt Mari Eriksmoen.

Ludwig van Beethoven: FIDELIO
Premiere: 17. März 2013
, Neuproduktion des Theater an der Wien

Beethovens einzige Oper wurde 1805 im Theater an der Wien uraufgeführt, nachdem Emanuel Schikaneder den Komponisten lange darum bitten musste, für sein 1801 neu eröffnetes Theater eine Oper zu schreiben. Bereits ein Jahr später hatte der Symphoniker Beethoven eine zweite Fassung seiner Befreiungsoper für das Theater an der Wien erstellt und 1814 kam es zur Aufführung einer dritten Fassung des Fidelio im Kärntnertortheater.
Nikolaus Harnoncourt hat sich für seine Aufführung am Theater an der Wien für die letzte Fassung von Beethovens Drama um Freiheit, Liebe und Tyrannei entschieden und leitet seinen Concentus Musicus Wien. In der Inszenierung von Herbert Föttinger singt der Arnold Schoenberg Chor. Juliane Banse gibt sich in der Rolle der treuen Gattin Leonore als Fidelio aus, um ihren geliebten Florestan, verkörpert von Michael Schade, aus dem Gefängnis retten zu können. Die Rolle des tyrannischen Don Pizarro übernimmt der Bariton Martin Gantner. Als Marzelline ist Anna Prohaska zu erleben.

Hector Berlioz: BÉATRICE ET BÉNÉDICT
Premiere: 17. April 2013
, Neuproduktion des Theater an der Wien

„Die Liebe geht absonderliche Pfade und Amors Pfeil trifft Herzen ohne Gnade“, wird sich die männliche Titelfigur in Hector Berlioz’ Béatrice et Bénédict bewusst. Die komische Oper nach Shakespeares Viel Lärm um nichts beginnt mit einer Freudenfeier nach gewonnener Schlacht, um sofort in die kriegerischen Wirren der Liebe zu kippen. Béatrice ist eine Kratzbürste und Bénédict ein Dickschädel. Beide halten die Ehe für sentimentalen Unsinn. Das Liebespaar Héro und Claudio ersinnt eine Intrige, um die beiden ewig Streitenden doch noch zum glücklichen Paar zu vereinen.
Der junge britische Dirigent Leo Hussain übernimmt die musikalische Leitung der Opéra-comique in zwei Akten, es musiziert das ORF Radio-Symphonieorchester Wien und singt der Arnold Schoenberg Chor. Als unwilliges Paar geben sich in der Deutung von Regisseur Kasper Holten, der zuletzt Le nozze di Figaro und die Uraufführung von Johannes Kalitzkes Die Besessenen an der Wienzeile inszenierte, die schwedische Mezzosopranistin Malena Ernman und der Schweizer Tenor Bernard Richter Amors Irrungen hin.

Giuseppe Verdi: ATTILA
Premiere: 7. Juli 2013
, Neuproduktion des Theater an der Wien

Der Hunnenkönig Attila ist im Jahr 425 in Italien eingefallen und metzelt alles nieder, was ihm in die Quere kommt. Die Geißel Gottes hat Aquileia erobert und den Herrscher der Stadt erschlagen. Dessen Tochter Odabella stellt sich der kriegerischen Verwüstung entgegen und ist entschlossen, sich an Attila zu rächen und Italien zu befreien. Giuseppe Verdis Oper basiert auf der romantischen Tragödie Attila, König der Hunnen von Zacharias Werner, das Libretto von Temistocle Solera enthält zeitbezogene patriotische Anspielungen und löste im vorrevolutionären Italien große Begeisterung aus.
Musikalisch wird die Produktion von Dirigent Riccardo Frizza und dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien sowie dem Arnold Schoenberg Chor gestaltet. Die szenische Umsetzung des historischen Stoffes stammt von Regisseur Peter Konwitschny. Als Attila ist der russische Bass Dmitry Belosselsky zu hören, den italienischen Feldherrn Ezio singt George Petean. Die Rolle der mutigen und aufrührerischen Odabella übernimmt die aus Venezuela stammende Sopranistin Lucrecia Garcia.

IN DER HÖLLE

Tristan Schulze: PREMIERE (Uraufführung)
Premiere: 26. September 2012


Während auf der großen Bühne im Theater an der Wien eine Premiere stattfindet, durchlebt ein Regisseur in der Hölle, dem Pausenfoyer im Souterrain, eine emotionale Achterbahnfahrt. Der schwedische Tenor Erik Årman zittert, leidet und hofft als Regisseur einer großen Opernproduktion um den Erfolg seiner Arbeit. Unter der musikalischen Leitung des Komponisten Tristan Schulze wird die Liebeserklärung an die Opernwelt mit Ildiko Raimondi als Primadonna im intimen Rahmen der Hölle uraufgeführt.

Kabarett in der Hölle: STRENG VERTRAULICH
Eine kabarettistische Revue zum 107. Jubiläum der Hölle
Premiere: 6. März 2013


Die Kabarett-Revuen im Flair des Fin de siècle von Georg Wacks im großen Pausenfoyer des Theater an der Wien werden seit drei Saisonen vom Publikum begeistert aufgenommen. 107 Jahre nach der Eröffnung des Theaters und Kabaretts „Die Hölle“ im Souterrain des Theater an der Wien durch die beiden Volksschauspieler Sigmund und Leopold Natzler stellt Georg Wacks erneut unbekannte Höhepunkte für Streng vertraulich zusammen. Für die Hölle schrieben Franz Lehár, Edmund Eysler und der junge Robert Stolz einaktige Varietéoperetten, die Karrieren von Fritz Grünbaum, Karl Farkas, Hans Moser, Hugo Wiener, Mela Mars oder Stella Kadmon nahmen hier ihren Anfang.
Wie gewohnt in authentischen Kostümen und prachtvoller Ausstattung sorgen die Diseuse Elena Schreiber, Christoph Wagner-Trenkwitz, Martin Thoma, Stefan Fleischhacker und Georg Wacks für Unterhaltung mit teils literarischem und teil ganz ohne Niveau. Marie-Theres Arnbom präsentiert in der begleitenden Ausstellung verschollene Artefakte aus der Frühzeit der Hölle und Christina Renghofer leitet das Ensemble Albero Verde.

ERÖFFNUNGSKONZERT 2012/13

Ein Tag im Leben des Leopold Bloom nach Homers Irrfahrten des Odysseus: Die Saison 2012/13 startet mit dem Eröffnungskonzert am 6. September 2012 mit einer faszinierenden literarisch-musikalischen Promenade durch eines der großen Meisterwerke des 20. Jahrhunderts. Ulysses von James Joyce, eine Odyssee durch Dublin am 16.6.1904, wurde von Klaus Buhlert und Manfred Hess für das Theater an der Wien in einer melodramatischen Fassung um Musik von Bach bis Berio ergänzt, die in engem dramaturgischen Zusammenhang mit Joyce stehen. Die berühmte britische Perkussionistin Dame Evelyn Glennie wird auf zahlreichen Schlaginstrumenten diese Promenade durch Dublin gestalten. Karl Markovics ist Leopold Bloom, Corinna Harfouch verkörpert Molly Bloom und Nicholas Ofczarek Stephen Daedalus.

SONDERPROJEKTE (Zwei Höhepunkte)

Die Sonderprojekte der Spielzeit 2012/13 runden das reichhaltige Musiktheaterprogramm und die konzertanten Opernaufführungen mit gezielt gewählten Konzerten und Einführungen ab.

Seine 25. Saison begeht WIEN MODERN, das Festival für Musik der Gegenwart, das mit zwei Werken der österreichischen Komponistin Olga Neuwirth im Theater an der Wien eröffnet wird. Unter der musikalischen Leitung von Clement Power musiziert das Klangforum Wien, Countertenor Andrew Watts interpretiert Neuwirths Nomi Songs und Marino Formenti Kloing!, ein Werk für einen Pianisten, ein computergesteuertes Klavier und Film.

1862 kam Richard Wagner nach Wien, scheiterte an der Aufführung von Tristan und Isolde an der Hofoper und präsentierte stattdessen neue Kompositionen im Theater an der Wien. 150 Jahre nach diesem Ereignis ehren Marc Minkowski und Les Musiciens du Louvre Wagner zu seinem 200. Geburtstag mit einer Wiederholung dieses Konzerts. Bass Evgeny Nikitin und Tenor Burkhard Fritz interpretieren am 5. Jänner 2013 Auszüge aus Die Meistersinger von Nürnberg, Die Walküre, Das Rheingold und Siegfried.