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„Wiener Galakonzert“ im Stanislawski Theater

Junges Ensemble des Theater an der Wien gastiert in Moskau

Auf Einladung des Oberbürgermeisters von Moskau, Sergei Semjonowitsch Sobjanin, und des Bürgermeisters von Wien, Dr. Michael Häupl, tritt das Junge Ensemble des Theater an der Wien im Rahmen eines „Wiener Gala-Konzerts“ am 13. Juni 2013 im Moskauer Stanislawski Musiktheater auf.

Das Junge Ensemble des Theater an der Wien (kurz JET) besteht aus sieben jungen Profis, die im Frühjahr 2012 aus über 300 internationalen Bewerbern ausgewählt wurden. Seit der Spielzeit 2012/13 sind die jungen Sänger in den Opernproduktionen der Kammeroper, aber auch im Theater an der Wien, zu erleben.

Im Zentrum des „Wiener Galakonzerts“ steht ein musikalischer Querschnitt durch „Die Fledermaus“ von Johann Strauss, die als unsterbliches Meisterstück unter seinen musikdramatischen Werken gilt. Uraufführungsort war 1874 das Theater an der Wien, in dem Strauss fast alle seine Bühnenwerke zur Uraufführung brachte.

Die Uraufführung der „Fledermaus“ wurde rasch vorangetrieben, musste aber infolge der ausgebrochenen Wirtschaftskrise mehrfach verschoben werden. Schließlich ging sie am 5. April 1874, unter der musikalischen Leitung des Komponisten, im Theater an der Wien über die Bühne und war laut der damaligen Presse kein „Sensations-erfolg“. Viel später kennzeichnet diese Operette den Höhepunkt der „Goldenen Wiener Operettenära“ und ist ein „Fixstern“ auf den Silvesterspielplänen der großen Opernhäuser, nicht nur in Wien.

Das Musikprogramm des „Wiener Galakonzerts“ in Moskau beginnt mit der Fledermaus-Ouvertüre, die zu den größten Schöpfungen von Johann Strauss zählt, umfasst des Weiteren die beliebten Arien wie „Trinke Liebchen“, das berühmte Terzett mit Rosalinde, Alfred und Frank bis hin zu „Ich lade gern mir Gäste ein“. Begleitet wird das Junge Ensemble vom Orchester des Opernhauses Stanislawski-Nemirovich-Danchenko unter dem Dirigenten Sascha Goetzel.

Den krönenden Abschluss bildet ganz nach Wiener Tradition der Walzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss, Sohn und als letzter musikalischer Gruß steht der „Radetzkymarsch“ von Johann Strauss, Vater auf dem Programm.