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BEETHOVEN-MATINEE am 7. Juni | 11.00 Uhr

Matinee am Sonntag, 7. Juni, 11.00 Uhr

© Marco Borggreve

© Marco Borggreve

Mit Ronald Brautigam

Die im Jahr 2007 begonnene zyklische Aufführung von Beethovens Klaviersonaten geht mit einem Programm zu Ende, das noch einmal einen großen Bogen über den ganzen Kosmos spannt: von den beiden frühen, in freundlich-lyrischem Grundton gehaltenen Sonaten opus 14, komponiert um 1798/99, über die A-Dur-Sonate opus 101 aus dem Jahr 1816, deren Kühnheit Richard Wagner begeisterte, bis zur Nummer 32, der zweisätzigen Sonate in c-Moll opus 111, Beethovens pianistischem Vermächtnis mit seinem ergreifenden Abschiedsgestus, der sich auf magische Weise in einem einfachen C-Dur-Dreiklang auflöst.


Der Interpret dieser letzten Beethoven-Matinee ist Ronald Brautigam. Der Niederländer war Schüler von Rudolf Serkin und hat in den letzten Jahren mit seinen Beethoven-Einspielungen auf dem Hammerflügel Aufsehen erregt. Als „atemberaubend und rebellisch“ charakterisierte die Süddeutsche Zeitung sein Spiel. Auf dem modernen Konzertflügel realisiert Brautigam zur Zeit eine Gesamtaufnahme von Beethovens Klavierkonzerten mit dem Norrköping Symphony Orchestra unter Andrew Parrott.