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RODELINDA feierte Premiere!

Alice & Nikolaus Harnoncourt im Gespräch mit Danielle de Niese
Alice & Nikolaus Harnoncourt im Gespräch mit Danielle de Niese
Copyright: Karl Schöndorfer

Das legendäre Schicksal der treuen langobardischen Königin Rodelinda, ein Drama voller Eifersucht, Trauer, rasender Liebe, Hass, Sehnsucht, Angst und Reue inspirierten Händel zu einem mitreißenden Opern-Feuerwerk.
Die Premiere war ein ebensolcher Erfolg und wurde mit lang anhaltenden Ovationen gefeiert:
Nikolaus Harnoncourt, einer der Pioniere der Historischen Aufführungspraxis, leitete bei dieser in Wien noch nie szenisch gespielten Oper seinen Concentus Musicus Wien. Sein Sohn Philipp Harnoncourt, der bereits im Mozartjahr 2006 mit seiner slapstickartigen Inszenierung von Die Schuldigkeit des ersten Gebots am Theater an der Wien Furore machte, gestaltete die szenische Umsetzung.

Brilliant auch die Besetzung: in der Titelpartie der Rodelinda kehrt der hinreissende Opernstar Danielle de Niese an das Theater an der Wien zurück, als Thronräuber Grimoaldo ist der charismatische Tenor Kurt Streit zu erleben sowie als tot geglaubter Bertarido der weltberühmte Countertenor Bejun Mehta, der tosenden Applaus für seine Darstellung erhielt.

Nach der Vorstellung bat Intendant Roland Geyer alle Beteiligten auf die Bühne um den gelungenen Abend entsprechend zu feiern. Nikolaus Harnoncourt ließ es sich nicht nehmen eine ausgelassene Premierenfeierrede zu halten. Er stimmte kurz ein Lied seines Vaters Eberhard de la Fontaine Graf d'Harnoncourt-Unverzagt an, in dem dem Theater an der Wien eine eigene Strophe gewidmet ist.

Gesehen wurden u.a. AGRANA-Generaldirektor Johann Marihart mit seiner Gattin Erna, RZB-General Walter Rothensteiner, Karl Hohenlohe, Bundestheaterholding-Chef Georg Springer, Ursula Plassnik, Hans & Peter Landesmann, Bo Skovhus und Ingrid Haimböck sowie Elisabeth Leopold.