La clemenza di Tito

Premiere: Sonntag, 13. April 2014 19:00 Uhr

Dramma serio per musica in zwei Akten (1791)

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Caterino Tommaso Mazzolà
nach Pietro Metastasio

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky
Inszenierung: Alberto Triola

Mit dem Jungen Ensemble des Theater an der Wien

Bach Consort Wien

Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper

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Weitere Aufführungstermine

Dienstag, 15. April 2014, 19:00 Uhr
Sonntag, 20. April 2014, 19:00 Uhr
Mittwoch, 23. April 2014, 19:00 Uhr
Freitag, 25. April 2014, 19:00 Uhr
Sonntag, 27. April 2014, 19:00 Uhr
Mittwoch, 30. April 2014, 19:00 Uhr
Sonntag, 4. Mai 2014, 15:00 Uhr
8. Mai 2014, 19:00 Uhr
10. Mai 2014, 19:00 Uhr

Handlung & Inhalt

Mozarts La clemenza di Tito ist ein Auftragswerk der böhmischen Stände anlässlich der Krönung von Kaiser Leopold II. zum böhmischen König 1791 in Prag. Pietro Metastasio hatte den Text 1734 verfasst und er war bereits von zahlreichen Komponisten vertont worden als gern gesehene Huldigung an die jeweiligen Regenten. Der am Dresdner und Wiener Hof wirkende Caterino Mazzolà richtete nun in enger Absprache mit dem Komponisten Metastasios Vorlage für Prag neu ein. Die Festoper sollte gleichzeitig auch ein packender Krimi voll rachsüchtiger Intrigen und ungezügelter Leidenschaften sein.

Vitellia wird von Sesto, einem engen Freund des Kaisers, umworben, ist selbst aber in den Kaiser Tito verliebt. Als dieser Sestos Schwester Servilia heiraten will, verspricht Vitelllia tief gekränkt Sesto ihre Liebe, wenn er den Kaiser tötet. Als sich Servilia vor dem Kaiser zu ihrer Liebe zu Annius bekennt, zieht Tito überraschend seinen Antrag zurück und hält stattdessen um Vitellias Hand an, die den von ihr in Gang gebrachten Komplott allerdings nicht mehr verhindern kann. Knapp dem Tod entronnen, muss der Kaiser nun über seinen besten Freund richten und wird dabei zwischen Staatsräson und privaten Gefühlen hin und her gerissen.


Mozarts spätes Meisterwerk ist zweifelsohne ein der Aufklärung verpflichtetes Plädoyer für Aufrichtigkeit und Gnade, das uns bewegende Einblicke in die Einsamkeit eröffnet, der ein Regent bei seinen Entscheidungen ausge-
setzt ist, im Sinne des Fürstenspiegels zeigt es aber genauso die Gefahren von Willkür, Unberechenbarkeit und Selbststilisierung, die unter dem Deckmantel der Milde besonders gefährlich erscheinen müssen.