L'heure espagnole | Les mamelles de Tiresias

Premiere: Donnerstag, 28. Mai 2015, 19:00 Uhr

L´HEURE ESPAGNOLE
Comédie musicale in einem Akt (1911)
Musik von Maurice Ravel
Text von Franc-Nohain

LES MAMELLES DES TIRESIAS
Opéra-bouffe in einem Prolog und zwei Akten (1947)
Musik von Francis Poulenc
Text von Guillaume Apollinaire

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Gelsomino Rocco
Inszenierung: Philipp M. Krenn
Ausstattung: Uta Gruber-Ballehr
Mit dem Jungen Ensemble des Theater an der Wien
Wiener KammerOrchester

Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper

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Weitere Aufführungstermine

Samstag, 30. Mai 2015, 19.00 Uhr
Montag, 1. Juni 2015, 19.00 Uhr
Mittwoch, 3. Juni 2015, 19.00 Uhr
Samstag, 6. Juni 2015, 19.00 Uhr
Montag, 8. Juni 2015, 19.00 Uhr
Dienstag, 16 Juni 2015, 19.00 Uhr
Donnerstag, 18.06.2015, 19.00 Uhr
Samstag, 20.06.2015, 16.00 Uhr
Dienstag, 23.06.2015, 12.00 Uhr

Handlung & Inhalt

Maurice Ravel (1875-1937) und Francis Poulenc (1899-1963) wollten mit ihren Werken L’heure espagnole und Les mamelles de Tirésias das Genre der italienischen Opera buffa aus dem Geist der französischen Sprache erneut beleben. Ein Unterfangen, das in beiden Fällen zunächst nur wenig erfolgreich war, fielen doch beide Stücke bei ihren jeweiligen Erstaufführungen an der Opéra Comique bei großen Teilen des Publikums durch. Ein Urteil, das allerdings längst widerlegt ist, denn beide Werke zählen heute zu den humorvollsten und gelungensten Kompositionen, die das 20. Jahrhundert in diesem Genre hervorgebracht hat.

In Ravels L’heure espagnole kommt der wöchentliche Fixtermin, den der Uhrmacher außer Haus verbringt, seiner Gattin gerade recht. Sie bestellt den jungen Dichter Gonzalve zum Rendezvous. Nicht eingeplant hat sie allerdings den Eseltreiber Ramiro, der wegen einer dringenden Reparatur seiner Uhr auf die Rückkehr ihres Mannes wartet. Ein groteskes Verwirr- und Versteckspiel beginnt, das mit dem Erscheinen eines liebeshungrigen Bankiers außer Kontrolle zu geraten droht.

Ein Geschlechtertausch bestimmt das Geschehen von Poulencs komischer Groteske Les mamelles de Tirésias. Eine Frau, die Männerherrschaft leid, entledigt sich ihrer Brüste und mutiert zum General. Ihr Gatte beschließt daraufhin, das Kinderkriegen selbst zu besorgen und gebiert mehr als 1000 Kinder.