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Platee

Platée

Ballet-bouffon in einem Prolog und drei Akten (1745)

Musik von Jean-Philippe Rameau
Libretto von Jacques Autreau

Besetzung

Schauspieler Rolle
Musikalische Leitung Paul Agnew
Inszenierung Robert Carsen
Ausstattung Gideon Davey
Choreographie Nicolas Paul
Licht Robert Carsen, Peter van Praet
Dramaturgie Ian Burton
Satyre Joao Fernandes
Thespis Cyril Auvity
Thalie Gan-ya Ben-gur Akselrod
Momus (Prolog) Marc Mauillon
Amour Emmanuelle de Negri
Cithéron Marc Mauillon
Mercure Cyril Auvity
Platée Marcel Beekman
Clarine Emmanuelle de Negri
Jupiter Edwin Crossley-Mercer
Mommuss Joao Fernandes
La Folie Simone Kermes
Junon Emilie Renard
Tänzer Camille Brulais, Haruka Miyamoto, Suzanne Meyer, Anaëlle Echalier, Fanny Gombert, Anna Konopska, Alexandre Bado, Gael Alamargot, Jean Gérald Dupau und Julien Gaillac
Orchester Les Arts Florissants
Chor Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)
Mo Di Mi Do Fr Sa So
Februar 2014
17 19 21
24 26 28

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Les Arts Florissants

Orchester

Als Ensemble von Sängern und Instrumentalisten, die sich der Interpretation von Barockmusik in historischer Aufführungspraxis verschrieben haben, sind Les Arts Florissants weltweit renommiert. Seinen Namen entlehnte das 1979 gegründete und seither von William Christie geleitete Ensemble einer Oper von Marc-Antoine Charpentier. Les Arts Florissants haben Pionierarbeit in der Alten Musik geleistet, die heute wieder vielfach bewundert wird. Dies betrifft nicht allein die Musik des französischen Grand Siècle, sondern auch europäische Musik des 17. und 18. Jahrhunderts.
Seit seinem Triumph mit Lullys Atys an der Opéra Comique 1987 hat das Ensemble mit Rameau (Les Indes Des Ensemble von Sängern und Instrumentalisten, 1979 von William Christie gegründet, widmet sich der Interpretation von Barockmusik in historischer Aufführungspraxis. Als Namen wählte sich das Ensemble den Titel einer Oper von Marc-Antoine Charpentier: Les Artes Florissants. Idyle en musique. Les Arts Florissants haben Pionierarbeit in der Alten Musik geleistet. Dies betrifft nicht allein die Musik des französischen Grand Siècle, sondern auch europäische Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Seit seinem Triumph mit Lullys Atys an der Opéra Comique im Jahre 1987 hat das Ensemble mit Werken von Rameau, Charpentier, Händel, Purcell, Mozart oder Monteverdi international reüssieren können.

Les Arts Florissants haben mit Regisseuren wie Robert Carsen, Pier Luigi Pizzi und Graham Vick gearbeitet. Neben den musiktheatralischen Aktivitäten verfügt das Ensemble auch über eine rege Konzert- und Aufnahmetätigkeit. Dies belegt die Vielzahl an Konzerten, Kammermusik, geistlicher Musik und eines breiten Chorrepertoires. Les Arts Florissants haben sich auch der zeitgenössischen Musik zugewandt: Ihr 20-jähriges Bestehen 1999 feierten sie mit der Uraufführung von Betsy Jolas’ Motets III – Hunc igitur terrorem.

Mehr als 70 Einspielungen erschienen bei harmonia mundi und Warner Classics/Erato. Seit 2003 spielte das Ensemble für EMI/Virgin Classics u.a. Charpentiers Le Jugement de Salomon ein, es sind mehrere DVDs erhältlich. Seit 15 Jahren sind Les Arts Florissants hauptsächlich dem Théâtre de Caen verbunden, zusätzlich konzertieren sie jährlich in der Basse-Normandie. Darüber hinaus ist das Ensemble in ganz Frankreich präsent und spielt auch international eine aktive Rolle als Botschafter der französischen Kultur u.a. mit regelmäßigen Gastspielen am Lincoln Center New York und am Barbican Centre London.

Les Arts Florissants werden vom Ministerium für Kultur und Kommunikation der Republik Frankreich, der Stadt Caen und dem Conseil Régional de Basse-Normandie gefördert. Ihr Sponsor ist Imerys. Les Arts Florissants sind Artists-in-residence am Théâtre de Caen. Am Theater an der Wien eröffneten sie zuletzt die Saison 2009 / 10 mit Händels Susanna.