OsterKlang ´15

Von 28. März bis 5. April 2015
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Barock für alle Sinne: Oh Musica und schöne Kunst!

Martin van Meytens d. J., Die Familie des Grafen Nikolaus Pálffy von Erdöd, um 1760

Kombiticket für die Händel-Oper "Rinaldo" in der Kammeroper und für die "Martin van Meytens"-Ausstellung im Winterpalais des Prinzen Eugen.
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Der Goldene Hahn | Solotoi petuschok

Handlung & Informationen

Dienstag, 29. April 2014
19:00 bis ca. 21:30 Uhr
(Pause ca. 20:10 Uhr)

  1. 29.04.2014
  2. 19:00

Handlung

„Seht, ich bin der Zaubermeister“, verlautbart der Astrologe im Prolog zu Rimski-Korsakows letzter Oper. Er werde eine Geschichte aus der russischen Märchenzeit erzählen, die eine Lehre für das Leben enthält, und fordert das Publikum auf, das Rätsel dieses Märchens zu lösen. Das Libretto zu Der goldene Hahn beruht auf dem gleichnamigen Märchen von Alexander Puschkin. Märchengrotesken finden sich bei fast allen russischen Opernkomponisten und bieten die Möglichkeit, Herrscher oder herrschende Beamte zu entlarven. Die Obrigkeit reagierte mit Verboten und Zensur. Auch Der goldene Hahn musste nach der Fertigstellung entschärft werden. Die zensierte Fassung wurde erst nach Rimski-Korsakows Tod uraufgeführt. Der alternde Zar Dodon wird von vielen Feinden bedroht und möchte eigentlich nur dem Müßiggang frönen. Sein listiger Astrologe schenkt dem Zaren einen goldenen Hahn, der jede Gefahr laut krähend ankündigen wird. Dodon zieht in den Krieg, verliert seine beiden Söhne und sein Herz an eine orientalische Königin, mit der er in seine Heimat zurückkehrt. Der Astrologe verlangt als Preis für seinen Wundervogel die schöne Königin und wird vom Zar erschlagen. Als er die Königin aber küssen möchte, tötet ihn der goldene Hahn. Die orientalische Fremde verschwindet mit dem Wundervogel, und das zurückgelassene Volk kann sich nicht darauf einigen, wie es denn ohne Zar weitergehen soll.