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Les Danaïdes

Handlung & Informationen

Samstag, 16. November 2013
19:00 bis ca. 21:15 Uhr
(Pause ca. 20:10 Uhr)

  1. 16.11.2013
  2. 19:00

Handlung

Während Christoph Willibald Gluck Anfang 1779 in Paris die Uraufführung seiner Iphigénie en Tauride vorbereitete, schlug ihm sein Librettist Ranieri de’Calzabigi für eine neue Oper den damals bekannten Hypermnestra-Stoff vor. Nach seinem Schlaganfall und seiner Rückkehr nach Wien wollte Gluck Les Danaïdes nicht selbst komponieren, sondern seinem Freund Antonio Salieri übertragen. Dieser vertonte dann die Geschichte der Danaiden: Hypermnestra ist die älteste der fünfzig Töchter des Königs Danaus, die die fünfzig Söhne seines Bruders Egyptus heiraten sollen. Die Zwillingsbrüder Danaus und Egyptus streiten um das Erbe ihres Vaters, und Danaus befiehlt seinen Töchtern, in der Hochzeitsnacht alle Söhne des Egyptus zu töten. Nur Hypermnestra schont ihren Gatten Lynkeus und verhilft ihm zur Flucht. Die Danaiden waren ein Stoff, der großen Aufwand erforderte, und die Pariser Oper wollte diesen Auftrag nur dem berühmten Gluck erteilen. Daher wurde die Sprachregelung eingeführt, Gluck habe Salieri „bei der Komposition geführt“. Die Premiere wurde zum Erfolg und Salieri als würdig empfunden, sich an die Seite des großen Gluck zu stellen.