OsterKlang ´15

Von 28. März bis 5. April 2015
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Barock für alle Sinne: Oh Musica und schöne Kunst!

Martin van Meytens d. J., Die Familie des Grafen Nikolaus Pálffy von Erdöd, um 1760

Kombiticket für die Händel-Oper "Rinaldo" in der Kammeroper und für die "Martin van Meytens"-Ausstellung im Winterpalais des Prinzen Eugen.
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La clemenza di Tito

Handlung & Informationen

Premiere
Sonntag, 13. April 2014
19:00 bis ca. 21:30 Uhr
(Pause ca. 20:00 Uhr)


Lageplan Kammeroper

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April 2014     
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Mozarts La clemenza di Tito ist ein Auftragswerk der böhmischen Stände anlässlich der Krönung von Kaiser Leopold II. zum böhmischen König 1791 in Prag. Pietro Metastasio hatte den Text 1734 verfasst und er war bereits von zahlreichen Komponisten vertont worden als gern gesehene Huldigung an die jeweiligen Regenten. Der am Dresdner und Wiener Hof wirkende Caterino Mazzolà richtete nun in enger Absprache mit dem Komponisten Metastasios Vorlage für Prag neu ein. Die Festoper sollte gleichzeitig auch ein packender Krimi voll rachsüchtiger Intrigen und ungezügelter Leidenschaften sein.

Vitellia wird von Sesto, einem engen Freund des Kaisers, umworben, ist selbst aber in den Kaiser Tito verliebt. Als dieser Sestos Schwester Servilia heiraten will, verspricht Vitelllia tief gekränkt Sesto ihre Liebe, wenn er den Kaiser tötet. Als sich Servilia vor dem Kaiser zu ihrer Liebe zu Annius bekennt, zieht Tito überraschend seinen Antrag zurück und hält stattdessen um Vitellias Hand an, die den von ihr in Gang gebrachten Komplott allerdings nicht mehr verhindern kann. Knapp dem Tod entronnen, muss der Kaiser nun über seinen besten Freund richten und wird dabei zwischen Staatsräson und privaten Gefühlen hin und her gerissen.

Mozarts spätes Meisterwerk ist zweifelsohne ein der Aufklärung verpflichtetes Plädoyer für Aufrichtigkeit und Gnade, das uns bewegende Einblicke in die Einsamkeit eröffnet, der ein Regent bei seinen Entscheidungen ausge-
setzt ist, im Sinne des Fürstenspiegels zeigt es aber genauso die Gefahren von Willkür, Unberechenbarkeit und Selbststilisierung, die unter dem Deckmantel der Milde besonders gefährlich erscheinen müssen.