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Martin van Meytens d. J., Die Familie des Grafen Nikolaus Pálffy von Erdöd, um 1760

Kombiticket für die Händel-Oper "Rinaldo" in der Kammeroper und für die "Martin van Meytens"-Ausstellung im Winterpalais des Prinzen Eugen.
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OsterKlang '14

Johannes-Passion

Johann Sebastian Bach
Johannes-Passion BWV 245 (1724)
für Soli, Chor und Orchester

Besetzung

Schauspieler Rolle
Musikalische Leitung Giovanni Antonini
Evangelist und Tenor-Arien Johannes Chum
Pilatus und Bass-Arien David Wilson-Johnson
Jesus Horst Lamnek
Sopran Klara Ek
Alt Bernarda Fink
Chor Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde
Chorleitung Johannes Prinz
Orchester Wiener Symphoniker
  1. 13.04.2014
  2. 11:00

Giovanni Antonini

Musikalische Leitung

Antonini, GiovanniGiovanni Antonini wurde in Mailand geboren, wo er seine musikalische Ausbildung an der Städtischen Musikschule erhielt. Sein Studium vollendete er am Centre de Musique Ancienne in Genf. Er ist Gründungsmitglied des Barockensembles „Il Giardino Armonico“, welches er seit 1989 leitet und mit welchem er als Dirigent und Solist (Blockflöte als auch Traversière) in den wichtigsten Konzertsälen in ganz Europa, USA, Südamerika, Kanada, Australien und Asien aufgetreten ist. Giovanni Antonini arbeitete u.a. mit Cecilia Bartoli, Barbara Bonney, Christoph Prégardien, Christophe Coin, Katia und Marielle Labèque, Viktoria Mullova und Giuliano Carmignola zusammen.

Giovanni Antonini wird regelmäßig von internationalen Festspielen eingeladen, u.a. den Salzburger Oster- und Pfingstfestspielen, wo er die Uraufführung von F. B. Contis Oratorium Il martirio di San Lorenzo dirigierte, bei der Grazer styriarte, wo er Monteverdis L’Orfeo, Händels Agrippina, La Resurrezione, Il Trionfo del Tempo e del Disinganno sowie 2003 ein Oratorium von J. J. Fux aufgeführt hat. Am Piccolo Teatro Studio in Mailand leitete er Monteverdis L’Orfeo. Pergolesis La serva padrona dirigierte er an der Zürcher Tonhalle, am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, am Concertgebouw in Amsterdam und am Centro Cultural de Belém in Lissabon. Er ist einer der Dirigenten der Mailänder Bach-Wochen.

Giovanni Antonini ist regelmäßig Gastdirigent der Camerata Academica Salzburg, des Scottish Chamber Orchestra, Tenerife Symphonieorchesters, des Symphonieorchester in Galizien, Swedish Chamber Orchestra und des Kammerorchester Basel. 2004 und 2005 wurde er von Sir Simon Rattle eingeladen, die Berliner Philharmoniker in einem Programm mit Werken des Barock und der Klassik zu dirigieren. Zusammen mit Il Giardino Armonico hat er zahlreiche CDs (Teldec) mit Instrumentalwerken Vivaldis und anderer italienischen Komponisten des 18. Jahrhunderts aufgenommen. Außerdem hat er J. S. Bachs Brandenburgische Konzerte und eine CD mit Werken von H. I. F. Biber und M. Locke aufgenommen.
Zuletzt war er mit Il Giardino Armonico beim OsterKlang 2007 zu Gast.