Eugen Onegin

Premiere: Donnerstag, 2. Oktober 2014, 19.00 Uhr

Lyrische Szenen in drei Aufzügen (1878)
Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski
Libretto von Peter Iljitsch Tschaikowski und Konstantin Schilowski nach Alexander Puschkins gleichnamigen Versroman

In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung:
Inszenierung: Ted Huffman
Mit dem Jungen Ensemble des Theater an der Wien

Wiener KammerOrchester
Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper


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Weitere Vorstellungstermine

Samstag, 4. Oktober 2014, 19.00 Uhr
Montag, 6. Oktober 2014, 12.00 Uhr
Mittwoch, 8. Oktober 2014, 19.00 Uhr
Freitag, 10. Oktober 2014, 19.00 Uhr
Montag, 13. Oktober 2014, 19.00 Uhr
Sonntag, 19. Oktober 2014, 16.00 Uhr
Mittwoch, 22. Oktober .2014, 19.00 Uhr
Samstag, 25. Oktober 2014, 19.00 Uhr
Dienstag, 28. Oktober 2014, 19.00 Uhr

Handlung & Inhalt

Für eine kleine Bühne hat Tschaikowski nach eigener Aussage Eugen Onegin konzipiert, für die bescheidenen Mittel eines Konservatoriums, so wie es bei der Uraufführung 1879 mit Studenten des Moskauer Konservatoriums am Maly-Theater auch geschah. Denn sonst – so der Komponist – laufe man Gefahr, dass sein Werk in Größe, Wucht und Pathos dargestellt und damit missverstanden werde. Unsere Fassung besinnt sich wieder auf die ursprünglichen Intentionen des Komponisten und unterstreicht den intimen Charakter dieser „lyrischen Szenen“.

Jugend in der russischen Provinz: Während Olga unbeschwert das Leben an der Seite ihres Verlobten Lenski genießt, träumt ihre Schwester Tatjana davon, aus der Enge ihres Heimatortes auszubrechen. Als eines Tages der weltgewandte Onegin in ihr Leben tritt, projiziert Tatjana all ihre Sehnsüchte auf ihn. In einem Brief gesteht sie ihm ihre Liebe, doch Onegin ist nicht an einer Heirat interessiert und weist sie ab. Um seinen Freund Lenski zu provozieren, tanzt Onegin bei einem Fest zu Ehren Tatjanas den ganzen Abend mit Olga. Die Situation eskaliert: Lenski fordert Onegin zum Duell und unterliegt. Nach vielen Jahren, in denen er voller Schuldgefühle über Lenskis Tod rastlos durch Europa gereist ist, kehrt Onegin zurück nach Russland, wo er Tatjana wiedertrifft, die inzwischen mit dem Fürsten Gremin verheiratet ist. Onegin versucht, Tatjana zu einem gemeinsamen Leben zu überreden, doch nun ist sie es, die ihn entgegen ihrer eigenen Empfindungen zurückweist.