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OSTERKLANG WIEN 2009

Das 13. OsterKlang-Festival spannt seinen musikalischen Bogen über eine Vielzahl von außergewöhnlichen Projekten – von der Alten Musik bis zur Moderne.

Sujet OsterKlang 2009 © Corbis/Yann-Arthus Bertrand

Sujet OsterKlang 2009 © Corbis/Yann-Arthus Bertrand

Weitere Informationen:

An sechs verschiedenen Spielorten präsentieren international renommierte KünstlerInnen ein auserlesenes Programm, welches sowohl Bezug auf das Reflektieren der Passionsgeschichte nimmt, als auch den Anspruch auf höchste künstlerische Qualität
erhebt.

Ein Schwerpunkt des Festivalprogramms ist die szenische Umsetzung des Messias von Georg Friedrich Händel in einer Inszenierung von Claus Guth unter der musikalischen Leitung von Jean-Christophe Spinosi. Während der Osterwoche wird der Musikverein, das Konzerthaus, die Minoritenkirche und Hofburgkapelle sowie das Semper-Depot und das Theater an der Wien bespielt.

Eröffnet wird der 13. OsterKlang am 4. April 2009 mit Luigi Cherubinis Messa Solenne in E-Dur und den Sieben letzten Worten von Joseph Haydn im Wiener Musikverein. Unter der musikalischen Leitung von Riccardo Muti spielen die Wiener Philharmoniker. Solisten sind Ruth Ziesak, Marianna Pizzolato, Rainer Trost und Alexey Tikhomirov.

Messiah – das Oratorium als Paraphrase über die Erlösung der Menschheit szenisch auf der Opernbühne! Nach dem großartigen Erfolg mit Mozarts Lucio Silla in 2006 kehrt Regisseur Claus Guth für diese Neuproduktion, die bereits am 27. März 2009 Premiere hat, an das Theater an der Wien zurück. Jean-Christophe Spinosi dirigiert das Ensemble Matheus und den Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner). Die Vorstellungen am 3. und 6. April finden im Rahmen des OsterKlang-Festivals statt.

Drei zeitgenössische Projekte, davon zwei Uraufführungen, bilden den zweiten Schwerpunkt des Festivalprogramms: in Koproduktion mit der Neuen Oper Wien zeigt das Festival ab 4. April die österreichische Erstaufführung von The Last Supper von Harrison Birtwistle in einer Inszenierung von Philipp Harnoncourt im Semper-Depot.

Am 7. April wird das multimediale Melodram Es ist Freitag und Gott ist nicht da von Helmut Jasbar im Neuen Saal des Konzerthauses zur Uraufführung gebracht. Sowohl Text als auch Musik stammen von Helmut Jasbar, der in seinem Werk die elementare Angst vor dem diagnostizierten Tod und daraus resultierenden extremen Gefühlen in einer Kontemplation über Joseph Haydns Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze thematisiert. Als Sprecher ist der Schauspieler Peter Matic zu hören. Die Komposition Totentanz des österreichischen Komponisten Wolfgang Sauseng nach einem Text des Schriftstellers und Anton-Wildgans-Preisträgers Wolfgang Hermann erfährt seine Uraufführung am Karfreitag (10. April 2009) in der Minoritenkirche. Unter der musikalischen Leitung von Johannes Hiemetsberger singt der Chorus sine nomine und es spielt das Ensemble Amarcord Wien.

Die argentinische Mezzosopranistin Bernarda Fink singt am 9. April Arien von Georg Friedrich Händel und wird dabei von Wolfgang Schulz, Franz Bartolomey und Claudio Brizi (Claviorganum) begleitet. Dieser außergewöhnliche Konzertabend mit dem Titel Händel und Moderne bringt auch Instrumentalwerke von Bach, Berio, Kurtág, Scarlatti und Willi zum Klingen. Alljährlich begeistert Martin Haselböck mit seiner Wiener Akademie das Publikum des OsterKlangs. Das Programm für 2009 steht ganz im Zeichen von Georg Friedrich Händel und Joseph Haydn, jenen zwei großen Komponisten, deren Todesjahr wir 2009
gedenken.

Am Ostermontag klingt das Festival mit mittelalterlichen Pilgergesängen und Tänzen aus der Feder von Alfonso X „El Sabio“ mit Jordi Savall und seinem Ensemble Hespérion XXI in der Minoritenkirche aus.

Karten für alle OsterKlang-Veranstaltungen sind ab sofort an den Tageskassen der Vereinigten Bühnen Wien im Theater an der Wien und Wien-Ticket-Pavillon am Karajanplatz erhältlich. Mit dem OsterKlang Trio-Ticket erhalten Kunden beim Kauf von derselben Anzahl von Karten für drei Veranstaltungen eine Ermäßigung von 20%.