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Saisonprogramm 2014/15

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Saisonprogramm 14/15

Programmpräsentation OSTERKLANG 2010

OsterKlang Wien - 27. März bis 4. April 2010

OSTERKLANG 2010

OSTERKLANG 2010

Das 14. OsterKlang-Festival spannt in der Zeit von 27. März bis 4. April 2010 seinen musikalischen Bogen über eine Vielzahl von außergewöhnlichen Projekten – von der Alten Musik, zeitgenössischem Tanz, Lyrik von Thomas Bernhard bis zur Moderne. An vier Spielorten präsentieren international renommierte KünstlerInnen und Ensembles ein auserlesenes Programm, welches sowohl Bezug auf die Reflexion über das Leben und den Abschied nimmt, als auch den Anspruch auf höchste künstlerische Qualität erhebt. Im Zentrum des Festivalprogramms steht die neue Tanzproduktion 3Adieux von Anne Teresa De Keersmaeker und Jérôme Bel. Während der Osterwoche werden der Musikverein, die Minoritenkirche, Hofburgkapelle sowie das Theater an der Wien bespielt.

Eröffnet wird der 14. OsterKlang am Palmsamstag, den 27. März 2010 mit Igor Strawinskis Symphonie der Blasinstrumente, der Psalmensymphonie sowie Leoš Janáčeks Glagolitischer Messe im Wiener Musikverein. Unter der musikalischen Leitung von Pierre Boulez, der erstmals das Wiener OsterKlang-Festival eröffnet, spielen die Wiener Philharmoniker. Solisten sind Evelyn Herlitzius, Jolana Fogašová, Ladislav Elgr und Dimitry Ivashchenko. Es singt der Wiener Singverein (Ltg. Johannes Prinz).

Die Choreographin Anne Teresa De Keersmaeker ist seit 2006 regelmäßig mit außergewöhnlichen Tanzprojekten am Theater an der Wien vertreten, zuletzt mit ihrem Steve Reich-Evening. Mit 3Adieux präsentiert De Keersmaeker gemeinsam mit Jérôme Bel ein neu konzipiertes Ballett, das erstmals am 16. Februar 2010 am Théâtre Royal de la Monnaie Bruxelles gezeigt wird. Die österreichische Erstaufführung am Theater an der Wien findet am 28. März statt.
3Adieux ist eine Begegnung zweier eigenwilliger Ausnahmekünstler: der mathematischen und gleichzeitig expressiven Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker und des französischen Choreografen Jérôme Bel, Schöpfer von umstrittenen Performances wie The Show Must Go On. Ausgangspunkt für 3Adieux ist der Schlussteil von Gustav Mahlers Lied von der Erde, der Abschied, in einer dreifachen Wiederholung. 3Adieux ist ein Werk über Stille, Verschwiegenheit und über Verwunderung, die in die szenische Realität eines Körpers übersetzt werden. Unter der musikalischen Leitung von Georges-Elie Octors spielt das Ictus Ensemble, Gesangssolistin ist Sara Fulgoni.


Von Johann Joseph Fux bis zu Sofia Gubaidulina

Am 30. März 2010 steht das Oratorium Cristo nell’ orto (Christus im Garten) des österreichischen Komponisten und Hofkapellmeisters Johann Joseph Fux in der Minoritenkirche auf dem Programm. Erstmals erklang dieses Oratorium am Dienstag der Karwoche, am 12. April 1718, in der Kapelle der Wiener Hofburg. 292 Jahre später wird Cristo nell’ orto vom Bach Consort Wien unter der Leitung von Rubén Dubrovsky interpretiert. Solisten sind Gianluca Buratto, Bernarda Bobro, Yeere Suh, Terry Wey und Adrian Strooper.

Der Sonnengesang ist ein Gebet, das Franz von Assisi im 13. Jahrhundert verfasste. Er ruft darin den Menschen zum Lobpreis Gottes in all seinen Geschöpfen auf. Die russische Komponistin Sofia Gubaidulina vertonte den Text 1997 zum 70. Geburtstag des Cellisten Mstislav Rostropowitsch in der ungewöhnlichen Besetzung für Violoncello, Schlagzeug und Kammerchor. Für Violoncello und Chor schrieb auch der englische zeitgenössische Komponist John Tavener das Werk Svyati. Weiters stehen am 31. März 2010 in der Minoritenkirche Werke des norwegischen Komponisten Knut Nystedt am Programm, der vor allem für seine Chorkompositionen geschätzt wird. Unter der musikalischen Leitung von Johannes Hiemetsberger singt der Chorus sine nomine. Instrumentalsolisten sind Friedrich Kleinhapl (Violoncello), Josef Gumpinger (Schlagwerk), Johann Krasser (Schlagwerk) und István Mátyás (Celesta).

Spanische frühbarocke Trauermusik wird am 1. April 2010 vom Instrumentalensemble La Grande Chapelle und dem Vokalensemble Schola antiqua di Madrid in der Minoritenkirche zum Klingen gebracht: Werke von Mateo Romero (ca. 1575-1647) und Pedro Ruimonte (1565-1627) vereint das Programm Requiem para Cervantes zu einer eindrucksvollen Totenmesse, die dem Andenken des großen Dichters Cervantes gewidmet ist. Beide Meister bedienen sich für ihre Kompositionen zur Totenfeier einer frühbarocken, hochexpressiven Kontrapunktik, deren ausdrucksstarke Musik Elemente von Trauer und Zuversicht in würdevollem Duktus vereint.

In hora mortis von Thomas Bernhard

Musik und Worte prägen das Karfreitagskonzert am 2. April 2010 in der Minoritenkirche: In hora mortis – In der Stunde des Todes. Peter Simonischek liest aus Thomas Bernhards gleichnamigen Gedichtzyklus und trägt das Gedicht The Sunset des englischen Romantikers Percy Bysshe Shelley vor, das mit seiner Liebestod-Thematik den Komponisten Ottorino Respighi zu seinem Werk Il Tramonto (Der Sonnenuntergang) für Mezzosopran und Streichquartett inspiriert hat. Das Konzert ist hochkarätig besetzt: es musizieren Angelika Kirchschlager, Christian Altenburger, Holger Groh, Thomas Selditz und Franz Bartolomey.

Alljährlich begeistert Martin Haselböck mit seiner Wiener Akademie das Publikum des OsterKlang-Festivals mit spannenden Interpretationen barocker Werke. Am Karsamstag, den 3. April 2010 steht Georg Friedrich Händels erstes Oratorium La Resurrezione (Die Auferstehung) auf dem Programm. Aufführungsort ist die Hofburgkapelle. Als Solisten sind Kirsten Blaise, Robin Johannsen, Markus Forster, Bernhard Berchtold und Tobias Schabel zu hören.

Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Fabio Luisi präsentieren die Wiener Symphoniker zu Ostern ein Konzertprogramm unter dem Motto „Wiener Wasser“, mit dem sie den Frühling in Wien musikalisch einläuten und das OsterKlang-Festival am 4. April 2010 ausklingen lassen.

Karteninformation

Karten für alle OsterKlang-Veranstaltungen sind ab sofort an den Tageskassen der Vereinigten Bühnen Wien sowie im Theater an der Wien und Wien-Ticket-Pavillon am Karajanplatz erhältlich. Der Onlinekartenverkauf auf www.osterklang.at startet am 16. Dezember um 11.00 Uhr.

Mit dem OsterKlang Trio-Ticket erhalten Kunden beim Kauf von derselben Anzahl von Karten für drei Veranstaltungen eine Ermäßigung von 20% (ausgenommen sind Stehplätze).