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Programmpräsentation OSTERKLANG 2011

OsterKlang Wien - 15. bis 25. April 2011

OsterKlang 2011 Sujet

OsterKlang 2011 Sujet

Weitere Informationen:

Das 15. OsterKlang-Festival spannt in der Zeit von 15. bis 25. April 2011 seinen musikalischen Bogen von Francis Poulencs Oper Dialogues des Carmélites bis hin zu Werken von Antonín Dvořák, Josef Suk und Leonard Bernstein sowie Oratorien von Alessandro Scarlatti und Franz Liszt. Während der Osterwoche werden das Theater an der Wien, das Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste (Semper-Depot) und der Musikverein bespielt. Das traditionelle Eröffnungskonzert des Festivals findet heuer erstmals im Theater an der Wien statt.

Renommierte Sängerinnen wie Magdalena Kožená, Patricia Petibon, Annette Dasch und Dirigenten wie Peter Schneider, Martin Haselböck, Rinaldo Alessandrini sowie die Wiener Philharmoniker, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien und die Wiener Akademie präsentieren ein auserlesenes Konzert- und Opernprogramm. Im Fokus der ausgewählten Werke stehen sowohl Fragen über Tod und Vernichtung, Glaube und Ritual, Katastrophe und letztendlich Erlösung - der Friede.

Im Zentrum des Festivals steht ab 16. April die Wiederaufnahme der erfolgreichen Opernproduktion von Francis Poulencs Dialogues des Carmélites in der packenden Inszenierung von Robert Carsen und unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy. Im Semper-Depot gelangt ab 17. April in Koproduktion mit der Neuen Oper Wien Leonard Bernsteins Mass zur Aufführung.

Eröffnet wird der 15. OsterKlang am Freitag, den 15. April 2011 mit den Biblischen Liedern für Singstimme und Orchester von Antonín Dvořák und Josef Suks Symphonie Asrael. Unter der musikalischen Leitung von Peter Schneider wird das Wiener Osterfestival erstmals von den Wiener Philharmonikern im Theater an der Wien eröffnet. Als Solistin ist Magdalena Kožená zu hören.


Im Fokus: Francis Poulencs Oper "Dialogues des Carmélites"

© Marco Borggreve

© Marco Borggreve

Weitere Informationen:

Es ist ein ungewöhnlicher Opernstoff, den sich der französische Komponist Francis Poulenc 1953 mit dem Schauspiel Dialogues des Carmélites von Georges Bernanos vorgenommen hat: Die von Panikattacken geplagte Blanche, eine Tochter aus gutem Haus, tritt während der Französischen Revolution in den Orden der Karmeliterinnen ein und überwindet schließlich ihre Angst im Tod. Poulenc hat zu der ihn existenziell berührenden Vorlage äußerst raffinierte und doch unmittelbar eingängige Musik geschrieben.

Nach der überwältigend erfolgreichen Aufführungsserie 2008 ist Robert Carsens klare, eindringliche Inszenierung ab 16. April im Rahmen des OsterKlang 2011 erneut im Theater an der Wien zu sehen. Bertrand de Billy, der mit seinen Interpretationen französischer Opernwerke von Gounods Faust über Massenets Werther bis hin zu Debussys Pelléas et Mélisande vielfach reüssierte, zeichnet auch bei der Wiederaufnahme für die musikalische Leitung verantwortlich. Es spielt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, es singt der Arnold Schoenberg Chor.
Erstmals ist die französische Ausnahmedarstellerin Patricia Petibon in der Rolle der Blanche zu erleben, und die für ihre Wagner- und Straussrollen international bekannte Sopranistin Deborah Polaski in der Charakterrolle der Madame de Croissy.

Von Franz Liszt bis Leonard Bernstein

(C) Manfred Baumann

(C) Manfred Baumann

1971 erhielt Leonard Bernstein anlässlich der Eröffnung des J. F. Kennedy Centers in Washington von Jacqueline Kennedy Onassis den Auftrag für Mass. Das Werk basiert auf der lateinischen Messe der römisch-katholischen Kirche. Bernstein unterbricht seine Vertonung der Liturgie immer wieder mit Elementen aus Jazz, Blues und Rock.

Unter der musikalischen Leitung von Walter Kobéra gelangt das Theaterstück für Sänger, Schauspieler und Tänzer in einer Kammerfassung von 17. bis 25. April im Semper-Depot zur Aufführung. Für die Inszenierung zeichnet Hendrik Müller verantwortlich, es spielt das Amadeus Ensemble-Wien. Den Zelebranten gibt der österreichische Tenor Alexander Kaimbacher, ihm zur Seite stehen ein junges Sängerensemble und der Wiener Kammerchor.


Das Oratorium Die Legende von der Heiligen Elisabeth von Franz Liszt wird am 20. April unter der musikalischen Leitung von Martin Haselböck mit seiner Wiener Akademie im Theater an der Wien zur Aufführung gebracht. Schon als Kind fühlte sich Franz Liszt stark von der katholischen Religion angezogen, 1865 erhielt er die niederen Weihen und wurde Abbé. Das Oratorium wurde im selben Jahr in Budapest uraufgeführt. Als motivischen Kern seiner Komposition verwendete er alte liturgische Gesänge, die traditionell in Ungarn beim Fest dieser Heiligen gesungen wurden. Es entstand ein eigenwilliges wie eindringliches Werk zwischen Kirchen- und Opernmusik, das zusammen mit seinem Christus (1867) einen einzigartigen Höhepunkt in Liszts Schaffen und in der Geschichte des Oratoriums bildet.

Gesangssolisten sind Annette Dasch, Magdalena Anna Hofmann, Daniel Schmutzhard und Andreas Wolf. Es singt die Wiener Singakademie.

Alessandro Scarlattis Oratorium "La Giuditta"

Semper-Depot

Semper-Depot

Am Karsamstag, den 23. April steht Alessandro Scarlattis Oratorium La Giuditta auf dem Programm. Das Oratorium für drei Stimmen ist kein besinnliches Werk. Dieses Werk stellt Furcht, Verführung und die blutige Tat von Judith musikalisch packend dar. Sie betörte den Feind Holofernes, schläferte ihn ein und schlug ihm den Kopf ab. So säte sie Furcht unter den Feinden, die entflohen und rettete damit ihr Volk. Giuditta wird von Anna Simboli gesungen, in der Rolle des Nutrice ist Martin Oro und als Oloferne ist Luca Dordolo zu hören.
Unter der musikalischen Leitung von Rinaldo Alessandrini spielt das Concerto Italiano, das bereits letztes Jahr mit der konzertanten Aufführung der Vivaldi-Oper Armida al campo d'Egitto im Theater an der Wien sein Können unter Beweis gestellt hat.


Unter der Leitung von Adam Fischer präsentieren die Wiener Symphoniker am Ostersonntag ein Konzertprogramm unter dem Motto „Wiener Wald“, mit dem sie den Frühling in Wien musikalisch einläuten. Auf dem Programm stehen Werke von Johann, Josef und Eduard Strauß, Richard Wagner, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Maurice Ravel und Claude Debussy.

Karteninformation

OsterKlang 2011 Logo

OsterKlang 2011 Logo

Weitere Informationen:

Karten für alle OsterKlang-Veranstaltungen sind ab sofort an den Tageskassen der Vereinigten Bühnen Wien sowie im Theater an der Wien und Wien-Ticket-Pavillon am Karajanplatz erhältlich. Der Onlinekartenverkauf auf www.theater-wien.at startet am 14. Dezember 2010.

Mit dem OsterKlang Trio-Ticket erhalten Kunden beim Kauf von derselben Anzahl von Karten für drei Veranstaltungen (ausgenommen Frühling in Wien) eine Ermäßigung von 20% (gilt nicht für Stehplätze).