Attila
Dramma lirico in einem Prolog und drei Akten (1846)
Musik von Giuseppe Verdi
Libretto von Temistocle Solera und Francesco Maria Piave
Nach "Attila, König der Hunnen" von Friedrich Ludwig Zacharias Werner
Besetzung
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So | |
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| Juli 2013 | 07 | ||||||
| 10 | 13 | ||||||
| 16 | 18 | ||||||
Tickets
Peter Konwitschny
Inszenierung
Der Regisseur wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte in Berlin Opernregie. Nach dem Studium war er 1971 bis 1979 Regieassistent am Berliner Ensemble. Seit 1980 inszeniert er im gesamtdeutschen Sprachraum. Mittlerweile sind seine Arbeiten auch in Barcelona, Kopenhagen, Lissabon, Moskau, Oslo und Japan zu sehen. Theatergeschichtliche Bedeutung erlangte sein konzeptioneller und struktureller Neuansatz bei der szenischen Interpretation der Werke von Händel, mit dem er ab 1984 eine Ära der Händelpflege in Halle begründete. Ebenso eröffneten seine Interpretationen von Wagners Parsifal und Tristan und Isolde (München), Tannhäuser (Dresden), Lohengrin und Die Meistersinger von Nürnberg (Hamburg), Götterdämmerung (Stuttgart) und Der fliegende Holländer (Moskau, Graz) eine neue Phase der Auseinandersetzung mit dem Werk Richard Wagners. Ab 1998 konzentrierte er sich an der Hamburgischen Staatsoper auf die Zusammenarbeit mit Ingo Metzmacher in elf Inszenierungen bis 2005. Die Hamburgische Staatsoper wurde 2005 zum Opernhaus des Jahres der Zeitschrift Opernwelt gekürt.
Wichtige Inszenierungen der letzten Jahre waren u.a. Verdis Don Carlos und Schönbergs Moses und Aron (Hamburg), R. Strauss’ Elektra (Kopenhagen), Mozarts Don Giovanni, Così fan tutte und Lehárs Das Land des Lächelns (Komische Oper Berlin), Nonos Al gran sole carico d’amore (Hannover), R. Strauss‘ Salome (Amsterdam), Janáčeks Aus einem Totenhaus (Zürich und Staatsoper Wien),Verdis La traviata (Graz und London) und Tschaikowskis Pique Dame (Graz).
Peter Konwitschny wurde von Opernwelt fünf Mal als "Regisseur des Jahres" ausgezeichnet, erhielt 1993 den Konrad-Wolf-Preis der Berliner Akademie der Künste, 2005 – als erster Opernregisseur – den Theaterpreis Berlin und 2007 den Theaterpreis des Internationalen Theaterinstituts. Er ist Mitglied der Akademien der Künste in Berlin, Leipzig, Hamburg und Dresden. Seit 2002 hat er eine Honorarprofessur an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin inne, 2008 bis 2011 war er Chefregisseur der Oper Leipzig. Dort inszenierte er 2010 Glucks Alkestis und Iphigenie in Aulis, die ersten beiden Teile eines Gluck-Zyklus. In Österreich debütierte er 1991 in Graz mit Smetanas Die verkaufte Braut, es folgten viele weitere Inszenierungen. Zuletzt war am Theater an der Wien 2003 seine Inszenierung von Verdis Aida zu erleben.



