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Le nozze di teti, e di peleo

Programm

  1. 26.02.2013
  2. 19:30

Als „untertänigste Huldigung an Seine Majestät“ erstellte Gioachino Rossini als Hofkomponist von Ferdinand IV., König beider Sizilien, anlässlich der Vermählung von Prinzessin Maria Carolina mit dem Herzog von Berry die Kantate in einem Akt Le nozze di Teti, e di Peleo. Die Geschichte der Hochzeit von Thetis und Peleus nach dem Textbuch von Angelo Maria Ricci wurde am 24. April 1816 im Teatro del Fondo in Neapel uraufgeführt. Der neapolitanische Dichter Ricci bearbeitete als Basis für sein prunkvolles Schauspiel die antike Legende der Meernymphe Thetis. Zeus selbst wollte sie, die schönste der Nymphen, verführen. Doch die Warnung, dass der Sohn der Thetis größer werden würde als sein Vater, hielt selbst den omnipotenten Göttervater einmal von einer Liebschaft ab. Schließlich gewinnt der sterbliche Peleus die Nymphe zur Frau und gemeinsam zeugen sie Achilles, den berühmtesten Helden der antiken Mythologie. Für die eines Kaiserpaares würdige Geschichte komponierte
Rossini kaum neue Musik, sondern arrangierte und bearbeitete bereits vorhandene Kompositionen, fügte sie aber kunstvoll zu einem neuen, eigenständigen Werk zusammen. Aufgrund der Einmaligkeit des Anlasses schenkte Rossini der Arbeit keine weitere Beachtung und die Kantate galt als verschollen. Erst in den späten 1960er Jahren wurde das Autograph im Konservatorium von Neapel wieder entdeckt.