Ariodante
Handlung
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Akos Hargitay, Pavel Strasil, Amadeus Berauer,
Magali Lesueur, Audrey Aubert, Liza Alpizar Aguilar,
Helga Wretman
Eine Koproduktion mit dem Théâtre des Champs-Elysées, Paris
Mitten im finanziellen und künstlerischen Chaos des "Londoner Opernkriegs" ist Ariodante, Händels dreiunddreißigste Oper, entstanden. Unter starkem Konkurrenzdruck seitens des King’s Theatre hat Händel hiermit für Covent Garden eine seiner besten Opern geschrieben. Das Sujet stammt aus Ludovico Ariostos Epos Orlando furioso. Die Intrige um den Ritter Ariodante hatte bereits vor Händel zahlreiche Komponisten und Autoren angeregt, so auch Shakespeare, der die Geschichte, jedoch mit heiterem Charakter, in seiner Komödie Viel Lärm um Nichts aufgriff.
Ginevra und Ariodante lieben einander. Doch Polinesso will durch eine Ehe mit Ginevra an die Macht. Er intrigiert gegen das Liebespaar und zwingt Ginevras Vertraute Dalinda, ihn nachts in Ginevras Kleidern zu empfangen. Ginevras vermeintliche Untreue treibt Ariodante an den Rand des Selbstmords. Man hält ihn bereits für tot, als er seinerseits einen von Polinesso in Auftrag gegebenen Mordanschlag an Dalinda vereitelt. Sie erzählt Ariodante von Polinessos Intrige. In der Zwischenzeit will Lurcanio im Zweikampf mit Polinesso den vermeintlichen Tod seines Bruders Ariodante rächen. Polinesso wird verwundet und gesteht sterbend seine Schandtat. Unerkannt tritt Ariodante auf, um Ginevras Unschuld zu verkünden. Der Heirat von Ginevra und Ariodante steht nichts mehr im Wege.
Händel arbeitete zweieinhalb Monate lang an Ariodante, eine für ihn ungewöhnlich lange Kompositionszeit. Die Musik sowie die sensibel gezeichneten Charakterbilder gehören denn auch zum Ausdrucksvollsten, was er je geschrieben hat. Zudem schöpfte Händel das künstlerische Potenzial des 1732 eröffneten Royal Theatre Covent Garden voll und ganz aus: Neben Da-capo Arien, Ariosi sowie vier Duetten erklingen als integraler Bestandteil der Handlung auch Chöre und Ballette.







