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Orfeo ed Euridice

Azione teatrale per musica in drei Akten (1762)
Musik von Christoph Willibald Gluck
Libretto von Ranieri De'Calzabigi
© Julie May Queen

Premiere: Dienstag, 14.10.2008 - 19:30 Uhr

Besetzung

Schauspieler Rolle
Musikalische Leitung René Jacobs
Inszenierung Stephen Lawless
Bühne Benoît Dugardyn
Kostüme Sue Willmington
Bewegungsregie Lynne Hockney
Licht Patricia Collins
Orfeo Bejun Mehta
Euridice Miah Persson
Amore Sunhae Im
Orchester Freiburger Barockorchester
Chor Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)
Statisterie des Theater an der Wien
Mo Di Mi Do Fr Sa So
Oktober 2008
14 16 19
21 23

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René Jacobs

Musikalische Leitung

Jacobs, RenéMit seiner intensiven, vielfältigen Tätigkeit als Sänger, Dirigent, Wissenschaftler und Lehrer hat René Jacobs eine bedeutende Stellung im Bereich der barocken und klassischen Vokalmusik erlangt. Er studierte Gesang in Brüssel und Den Haag sowie Altphilologie in Gent und widmet sich der Be- und Erarbeitung von Barockopern, besonders aber dem Werk Monteverdis, Cavallis und Cestis. 1977 gründete er das Ensemble Concerto Vocale, mit dem er die vokale Kammermusik des 17. Jahrhunderts sowie das Opernrepertoire dieses Jahrhunderts erkundete.

1983 erfolgte sein Debüt als Operndirigent mit der Produktion von Cestis L’Orontea bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, deren künstlerischer Leiter er von 1991 bis 2009 war. Hier konnte er seine Leidenschaft für die venezianische Oper, die ihn immer wieder neu begeistert, mit zahlreichen Aufführungen der Werke von Monteverdi, Cavalli und Cesti in die Praxis umsetzen. Regelmäßig dirigiert Jacobs seit 1992 an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, seit 1993 am Théâtre Royal de La Monnaie in Brüssel und seit 1998 beim Festival in Aix-en-Provence.

Jacobs wurde zum Ehrendoktor der Genter Universität ernannt und erhielt viele herausragende Auszeichnungen, nicht zuletzt für seine zahlreichen Einspielungen, die sein Werk dokumentieren: u.a. den Cannes Classical Award für Händels Rinaldo, den Grammy Award für Mozarts Le nozze di Figaro und den Deutschen Schallplattenpreis für sein Lebenswerk. 2009 erschien Telemanns Brockes-Passion, Mozarts Idomeneo (Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2009) und Haydns Die Schöpfung. Zukunftsprojekte sind u.a. Telemanns Emma und Eginhardin Berlin (Staatsoper) und ein neuer Monteverdi-Zyklus in Brüssel (Théâtre Royal de La Monnaie). Am Theater an der Wien war er zuletzt mit Händels Radamisto zu erleben.