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The Rake's Progress

Handlung

Premiere
Donnerstag, 13. November 2008
19:00 Uhr

Datum auswählen:

Mo Di Mi Do Fr Sa So
November 2008
13 15
17 21 23
28

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Handlung

Eine Neuproduktion des Theater an der Wien, Eine Koproduktion mit dem Opernhaus Zürich

Zwei Seelen wohnen in seiner Brust, die eine will ein geordnetes Leben, die andere zieht es zu Laster und Unmoral: A Rake’s Progress, "Der Werdegang eines Wüstlings", diese Serie von acht satirisch-gesellschaftskritischen Kupferstichen des englischen Zeichners William Hogarth hat Igor Strawinski bei einem Ausstellungsbesuch im Chicago Art Institute zur Komposition seiner einzigen abendfüllenden Oper inspiriert. Gemeinsam mit den Librettisten Auden und Kallman schuf Strawinski eine mit bösem, schwarzem Humor gespickte Komödie, die episodisch die zweifelhafte Karriere eines durch Erbschaft wohlhabend gewordenen Tunichtguts erzählt.


Tom Rakewell macht sich auf, Andere das Fürchten zu lehren: Durch eine Erbschaft, wenig Arbeit und viel Spaß bringt er es im Bordell zu zweifelhaftem Ruhm. Rat und Antrieb bekommt er dabei von dem zwielichtigen Typen Nick Shadow, der ihn von seiner Braut Anne Truelove weglockt und ihn stattdessen mit einer Jahrmarktsattraktion, der bärtigen und tobenden Türkenbab, zusammen bringt. Nach weiteren Eskapaden, die Tom in den Bankrott treiben, entpuppt sich Nick gar als der Leibhaftige auf Seelenfang. Mit Annes Hilfe kann Tom zwar seine Seele retten, nicht aber seinen Verstand; er stirbt im Irrenhaus.


"Lasst uns zu den alten Meistern zurückkehren und es wird ein Fortschritt sein!", sagte Strawinski und orientierte sich in seiner mit einem Augenzwinkern komponierten Musik zu The Rake’s Progress an Händel und Mozart, Rossini und Bellini. Gemäß seinem postulierten Anachronismus schrieb er eine neoklassizistische und rhythmisch komplexe Nummernoper mit in sich geschlossenen Arien, Duetten und Chören.