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OsterKlang ´14

© Armin Bardel

Vom 13. bis 20. April 2014
Programm

Theater an der Wien-Produktionen auf DVD im
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Curlew River | The prodigal son

Curlew River | The Prodigal Son

Benjamin Britten:
CURLEW RIVER
Kirchenparabel in einem Akt (1964)

THE PRODIGALl SON
Kirchenparabel in einem Akt (1968)

Eine Produktion der Neuen Oper Wien in Koproduktion mit dem OsterKlang ’13

Besetzung

Schauspieler Rolle
Musikalische Leitung Walter Kobéra
Inszenierung Carlos Wagner
Ausstattung Christof Cremer
Licht Norbert Chmel
Mit Gernot Heinrich, Sebastian Huppmann, Alexander Kaimbacher, Stephan Rehm, Peter Edelmann und Leonid Sushon
Chor Wiener Kammerchor (Ltg. Michael Grohotolsky)
Orchester amadeus ensemble-wien
Mo Di Mi Do Fr Sa So
März 2013     
25 27 29

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Wiener Kammerchor (Ltg. Michael Grohotolsky)

Chor

„Die meisten Chorbiographien beginnen obligaterweise so: ‚Das Ensemble singt Werke von der Renaissance bis zur Gegenwart…’ Probieren wir es in diesem Fall einmal anders: Wiener Kammerchor heißt, sattelfest zu sein: Seit der Gründung 1947 ist er in bester Tradition künstlerisch auf Trab. – Wiener Kammerchor heißt aber auch, gewaltige Hürden zu nehmen: In Werken, vor denen andere schon allein beim Namen (man nehme nur Anders Hillborgs Mouyayoum) kapitulieren würden. Wiener Kammerchor heißt, viel zu wagen: Musikalische Perfektion und Präzision verlangen nämlich bei Proben wie Aufführungen alles ab. – Wiener Kammerchor heißt aber auch zu gewinnen: Preise bei bestbesetzten Wettbewerben, zum Beispiel im Finale des Wettbewerbs der Europäischen Rundfunkanstalten (EBU) 1999 oder noch mehr Fans und Ansehen, zum Beispiel durch die Einladung zum World Symposium of Choral Music, Minneapolis (U.S.A.) 2002. Wiener Kammerchor heißt, einen Fixplatz in der österreichischen Kulturszene zu haben: Ob "Wien modern“, „Salzburger Festspiele“ oder "KlangBogen", das Ensemble ist bei vielen Festivals daheim. – Wiener Kammerchor heißt aber auch, oft aus dem Häuschen zu sein: Auf Tourneen von Japan bis Griechenland und von Hongkong bis Spanien. Wiener Kammerchor heißt, mit großen Künstlern auf Du und Du zu sein: Wie etwa seinerzeit mit Paul Hindemith, der stolz verkündete: „Ich habe eine Messe für Euch geschrieben!“ – Wiener Kammerchor heißt aber auch, sich um Kleinodien zu kümmern: Die Vokalisten heben immer wieder musikalische Schätze, bei denen die Ohren Augen machen. Wiener Kammerchor heißt, Orchestern ein ausgefuchster Partner zu sein: Il Giardino Armonico oder die Wiener Symphoniker brauchen eben vollen Einsatz. – Wiener Kammerchor heißt aber auch, nicht alles tierisch ernst zu nehmen: Es kann schon rund gehen, wenn die alten Hasen und jungen Löwen ihrer Experimentierlust freien Lauf lassen. Wiener Kammerchor heißt, selbst bei heikelsten Aufgaben kühlen Kopf zu bewahren: Stardirigenten wie Thomas Hengelbrock oder Georges Prêtre wissen das nämlich zu schätzen. – Wiener Kammerchor heißt aber auch, voll innerem Feuer zu sprühen: Damit bei zündenden Interpretationen der Funke sofort aufs Publikum überspringt.“ Der Wiener Kammerchor war bereits mehrfach beim OsterKlang Wien zu erleben.
P.S: „Wahr ist, dass natürlich auch der Wiener Kammerchor Werke von der Renaissance bis zur Gegenwart singt. Aber (siehe oben): Wahr ist viel mehr.“ (Michael Tschida, Kleine Zeitung Graz)