
Oper in zwei Akten (1998)
Musik von Salvatore Sciarrino (*1947)
Text vom Komponisten nach Il tradimento per l’onore
von Giacinto Cicognini (1664)
Premiere: Sonntag, 14.12.2008 - 19:30 Uhr
Besetzung
| Schauspieler | Rolle |
|---|---|
| Orchester | Klangforum Wien |
| Musikalische Leitung | Beat Furrer |
| Il Malaspina | Timothy Sharp |
| La Malaspina | Anna Radziejewska |
| L´Ospite | Andrew Watts |
| Il Servo | Simon Jaunin |
- 14.12.2008
- 19:30
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Anna Radziejewska
La Malaspina
1971 in Warschau geboren, erhielt sie ihre musikalische Ausbildung in ihrer Heimatstadt. Sie studierte an der Musikakademie Frederic Chopin bei Hanna Rejmer und danach am Konservatorium bei Jerzy Artysz.
Sie verfügt über ein breites Repertoire als Oratorien- und Liedsängerin, u.a. Passionen von J.S.Bach, „Stabat Mater” von Scarlatti, Vivaldi und Szymanowski, „Petite Messe Solonnelle” von Rossini, Messen und Requiem von Mozart usw.
Zwischen 1996 und 2002 gewann Anna Radziejewska zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben: in Polen (Duszniki Oratorienpreis), Italien (Maria del Monaco), Griechenland (Maria Callas), Tschechien (Karlovy Vary, Dvorak Wettbewerb), Norwegen (Königin Sonja), Belgien (Verviers) und Spanien (Bilbao).
1995 debütierte sie an der Nationaloper in Warschau. Es folgten Verpflichtungen an der Bayerischen Staatsoper München, Luzerner Theater, de vlaamse opera, Hebbeltheater Berlin, der Ermitage St.Petersburg, der Opera nationale du Paris (mit der Hauptrolle in „Da gelo a gelo” von Salvatore Sciarrino sowie mit „Ruggiero” in Alcina (Händel)), Aix en Provence sowie am Grand Theatre du Geneve. Weiters sang sie z. B. Bei Festspielen in Ludwigsburg, Al Bustan-Festival in Beirut, Wiener Festwochen, Braunschweig, Schwetzingen u.v.a. Mit der Warschauer Kammeroper gastierte sie mehrmals in Japan.
2008 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen (Luci mie traditrici). 2009 wird sie in Mannheim Sciarinno: Superflumina uraufführen und mit „Luci mie traditrici” in Rom debütieren.
Anna Radziejewska sang unter Dirigenten wie u.a. René Jacobs, Ivor Bolton, Andreas Spering, Harry Bicket, Sébastien Rouland, Jerzy Swoboda, Tadeusz Wicherek, Attilio Cremonesi und Jean-Christophe Spinosi.



