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Die Zauberflöte

Handlung

Premiere: Sonntag, 10. August 2008, 19.00 Uhr

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August 2008
10
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19

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Handlung

Am Anfang steht eine Aufgabe, der Weg besteht aus Prüfungen, das Ziel ist Reife – und Liebe. Ist es ein Märchen? Oder eine Parabel? Oder doch das geheime Testament der Freimaurer? Kaum eine Oper bietet so zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten wie Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder, wo Spaß und Ernst, Märchen und Weisheitslehre sowie Mythos und Aufklärung zu einem zeitlosen Spiel um Macht und Liebe verschmelzen.


Prinz Tamino gerät in den Wirkungskreis der Königin der Nacht, die ihn ausschickt, ihre Tochter Pamina aus der Gefangenschaft des Sonnenpriesters Sarastro zu befreien. Der Vogelfänger Papageno ist sein Weggefährte, Zauberflöte und Glockenspiel sollen ihnen helfen, drohende Gefahren zu überwinden. Bald erkennt Tamino, wie unterschiedlich die Position der Fürstin der Finsternis und des Herrschers über den siebenfachen Sonnenkreis sind und stellt sich auf der Suche nach Weisheit und Wahrheit den Prüfungen der Eingeweihten. Tamino besteht, wird geweiht und erringt die Hand Paminas. Papageno scheitert und erhält zum Trost Papagena.

"Die Liebe ist das einzige Mittel zu versöhnen, uns zusammenzubringen und zu vereinen. Das ist die Utopie in diesem Werk, dass ein Tamino und eine Pamina als geistige und seelische Ebene, wie Papageno und Papagena als sinnliche- körperliche Naturebene, die Kraft haben, diese Gegensätze zu vereinen, Mann und Weib, oder zivilisierte Welt und die Achse des Bösen, menschlich zu vereinigen und zu friedlichen Ergebnissen zu führen. Darum machen wir Kunst und müssen Gott sei Dank ständig damit leben, weil uns Amor nicht in Ruhe lässt.", sagte der Regisseur, Kostüm- und Bühnenbildner Achim Freyer, dessen märchenhafte Inszenierung nun am Theater an der Wien zur Aufführung gelangt.