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Luisa Fernanda

Handlung

Premiere: Montag, 07. Juli 2008, 20.00 Uhr

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Mo Di Mi Do Fr Sa So
Juli 2008
07 10
14 16 18

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Handlung

Spanische Klänge, herbsüße Liebesgeschichten, heiteres Musiktheater und der Charme einer nostalgischen Musikgattung – dies alles vereint die Zarzuela, das spanische Pendant zur französischen Opéra comique und zum deutschen Singspiel. Ihre Blütezeit erlebte die Zarzuela ab Mitte des 19. Jahrhunderts, noch bevor der Spanische Bürgerkrieg sowie der aufkommende Film der Zarzuelabegeisterung ein vorläufiges Ende setzten. In diese Zeit fällt auch Federico Moreno Torrobas Sittenkomödie Luisa Fernanda, eine der erfolgreichsten Zarzuelas überhaupt, die 1932 in Madrid uraufgeführt wurde und seither in Spanien und Südamerika weit über zehntausend Vorstellungen erlebt hat.



Die Liebeswirren von Luisa, Javier und Vidal entfalten sich in Madrid um 1868, in den Jahren der Kämpfe der Monarchisten und Republikaner. Der reiche Gutsbesitzer Vidal möchte Luisa zur Frau nehmen, ihr Herz ist jedoch bereits an den jungen Soldaten Javier vergeben. Die Situation zwischen den beiden Verehrern spitzt sich zu. Der zuerst abgewiesene Vidal versucht alles, um Luisa für sich zu gewinnen, was ihm auch beinahe gelingt. Doch vor der geplanten Hochzeit spricht Luisa nochmals mit Javier. Nun begreift Vidal, dass er gegen die Macht der Liebe nicht ankommen wird und überlässt Luisa Javier.

Torrobas Musik besitzt außerordentlich großen melodischen Einfallsreichtum. Die Melodien der strahlenden Tenorromanzen, der schwungvollen Sonnenschirm-Mazurka sowie Vidals herzzerreißender Abschiedgesang "morena clara" sind weltberühmt. Plácido Domingo hat in seiner Karriere unzählige Male den Part des feurigen Liebhabers Javier gesungen. Nun wechselt er das Vokalfach und steht im Theater an der Wien als Vidal auf der Bühne. Für den Ausnahmesänger hat Moreno Torrobas Musik denn auch seit je her eine ganz besondere Bedeutung: "Ich bin damit aufgewachsen. Meine Mutter hörte ich hundertmal die Luisa singen."