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Pelléas et Mélisande

Handlung

Premiere
Dienstag, 13. Jänner 2009
19:00 Uhr

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Mo Di Mi Do Fr Sa So
Jänner 2009
13 15 17
20 22 25

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Handlung

Eine Neuproduktion des Theater an der Wien

Die "traumhafte Atmosphäre" von Maurice Maeterlincks symbolistischem Drama Pelléas et Mélisande hat Claude Debussy zu seiner einzigen Oper inspiriert, da es "bei weitem mehr Menschlichkeit enthält als all die sogenannten lebensechten Stoffe." Als Erster vertonte Debussy ein eigenständiges literarisches Werk anstelle eines als Opernlibretto konzipierten Textes. Mit Pelléas et Mélisande schuf er ein stilles, musikalisches Drama, dessen Kraft im Unaussprechlichen liegt, und nicht in der großen Geste oder gar im Pathos.

Pelléas und Golaud, zwei Halbbrüder und Enkel von König Arkel, leben mit ihrer Mutter Geneviève und ihrem Großvater in einem alten Schloss. Eines Tages verirrt sich Golaud im Wald und trifft auf Mélisande, die nichts von ihrer Vergangenheit preisgibt. Er verliebt sich in die rätselhafte Fremde und bringt sie dazu, ihn zu heiraten. Als sie gemeinsam ins Schloss zurückkehren, leidet Mélisande unter der Düsternis und Isolation. Zwischen ihr und Pelléas wächst unter Golauds ständiger Beobachtung eine immer tiefere Zuneigung. Golaud überrascht die beiden bei einem Liebesgeständnis und tötet aus Eifersucht Pelléas. Nach der Geburt eines Kindes zerbricht Mélisande an der entmenschlichten Situation ihres Daseins und stirbt.

Maeterlincks Text verästelt seine Bedeutungen und regt zu immer neuen Interpretationen an, und so spielt auch Debussy mit musikalischen Bildern und Symbolen. Dabei lässt sich die ziselierte Musik mit impressionistischer Malerei vergleichen, bei der das Gesamtbild erst aus der Fülle einzelner Farbpunkte entsteht. Es ist keine leidenschaftliche Musik, sondern vielmehr eine Art riesiges Rezitativ, das bezeichnenderweise im Augenblick des kargen und dennoch innigen Liebesgeständnisses "Je t’aime." – "Je t’aime aussi." völlig verstummt.