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Oper konzertant 1415

Cinq-Mars

Drame lyrique in vier Akten (1877)

Musik von Charles Gounod
Libretto von Paul Poirson & Louis Gallet nach Alfred de Vignys gleichnamigem historischen Roman (1826)

Besetzung

Schauspieler Rolle
Musikalische Leitung Ulf Schirmer
La princesse Marie de Gonzague Véronique Gens
Le marquis de Cinq-Mars Charles Castronovo
Le conseiller de Thou Tassis Christoyannis
Le Père Joseph Andrew Foster-Williams
Le vicomte de Fontrailles André Heyboer
Le Roi (Ludwig XIII) / Le Chancelier Jacques-Greg Belobo
Ninon de l´Enclos / Le Berger Marie Lenormand
Marion Delorme Melody Louledjian
Orchester Münchner Rundfunkorchester
Chor Chor des Bayerischen Rundfunks
  1. 27.01.2015
  2. 19:00

Münchner Rundfunkorchester

Orchester

1952 gegründet, hat sich das Münchner Rundfunkorchester im Lauf seiner über 60-jährigen Geschichte zu einem Klangkörper mit einem enorm breiten künstlerischen Spektrum entwickelt und sich gerade aufgrund seiner Vielseitigkeit in der Münchner Orchesterlandschaft positioniert. Konzertante Opernaufführungen mit herausragenden Sängern im Rahmen der Sonntagskonzerte und die Reihe Paradisi gloria mit geistlicher Musik des 20./21. Jahrhunderts gehören ebenso zu seinen Aufgaben wie Kinder- und Jugendkonzerte mit pädagogischem Begleitprogramm, unterhaltsame Themenabende unter dem Motto »Mittwochs um halb acht« oder auch die Aufführung von Filmmusik. Dass das Münchner Rundfunkorchester am Puls der Zeit ist, beweist es zudem mit Grenzgängen in Richtung U-Musik; vielfach hat es z.B. mit Bobby McFerrin und Konstantin Wecker zusammengearbeitet.
Die Riege der Chefdirigenten des Münchner Rundfunkorchesters führt Werner Schmidt-Boelcke (1952–1967) an. Ihm folgten Kurt Eichhorn (1967–1975), Heinz Wallberg (1975–1981), Lamberto Gardelli (1982–1985), Giuseppe Patané (1988–1989) und Roberto Abbado (1992–1998). Von 1998 bis 2004 war Marcello Viotti Chefdirigent des Orchesters. Seine besondere Leidenschaft galt dem französischen und italienischen Opernrepertoire, und auch der Erfolg der Konzertreihe »Paradisi gloria« geht wesentlich auf ihn zurück.
Seit September 2006 ist Ulf Schirmer Künstlerischer Leiter des Münchner Rundfunkorchesters. Mit einem Programm, das u.a. die Uraufführung von Auftragswerken in der Reihe »Paradisi gloria« sowie interessante Wiederentdeckungen im Bereich der Oper und Operette umfasst, setzt er neue inhaltliche Akzente. In der Saison 2006/2007 begann auch die Kooperation des Münchner Rundfunkorchesters mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding; regelmäßig wird dabei ein gemeinsames Opernprojekt für die szenische Aufführung im Prinzregententheater erarbeitet. Zum Engagement des Orchesters im Bereich der Nachwuchsförderung gehören z.B. auch die Mitwirkung beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD und die Durchführung des Internationalen Gesangswettbewerbs »Vokal genial« in memoriam Marcello Viotti in Verbindung mit der Konzertgesellschaft München. Einen großen Raum nimmt schließlich die Kinder- und Jugendarbeit ein, die auf einem Drei-Säulen-Modell mit Lehrerfortbildungen, Schulbesuchen durch die Musiker und anschließenden Konzerten beruht.
Ergänzend zu den Verpflichtungen an seinem Heimatort tritt das Münchner Rundfunkorchester regelmäßig bei Gastkonzerten in Erscheinung. Dabei hat es bekannte Künstler wie Edita Gruberova, Andreas Scholl oder Fazıl Say begleitet; bei den Salzburger Festspielen 2013 hat es für die Aufführungen von Verdis Giovanna d’Arco mit Anna Netrebko und Plácido Domingo zusammengearbeitet. Seit 2009 gastiert das Orchester alljährlich bei den Carl-Orff-Festspielen in Andechs; seit 2010 werden außerdem im Rahmen der Andechser ORFF®-Akademie des Münchner Rundfunkorchesters junge Musiker gefördert.
Mit seinen CD-Einspielungen ist das Münchner Rundfunkorchester kontinuierlich auf dem Tonträgermarkt präsent. Hervorzuheben sind hier vor allem hochkarätige Sängerporträts mit Künstlern wie Krassimira Stoyanova oder Michael Volle sowie die Musiktheater-Gesamtaufnahmen, darunter etwa Stephen Sondheims Musical-Thriller Sweeney Todd und Humperdincks Dornröschen unter der Leitung von Ulf Schirmer. Bei BR-KLASSIK erscheinen zudem Schätze aus dem Archiv – z.B. mit Lucia Popp oder Hermann Prey.