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Weihnachtsoratorium

Handlung & Fotos

Wiederaufnahme
Freitag, 18. Dezember 2009
19:30 bis ca. 21:00 Uhr
(keine Pause)

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Mo Di Mi Do Fr Sa So
Dezember 2009
18 19 20

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Handlung

„Bey einer andächtig Musig ist allezeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart“, so lautet einer der Einträge von Johann Sebastian Bach in seine dreibändige Luther-Bibel. Die Eröffnungsworte des Weihnachts-Oratoriums „Jauchzet, frohlocket“ stimmen ein in den Jubelklang überschäumender Erwartung. Gedacht wird der Menschwerdung Christi. So dürfte es auch in der Weihnachtszeit 1734/35 in Leipzig geklungen haben, als mit Pauken und Trompeten die Ankunft Jesu gefeiert wurde – „Am 1sten Heil. Weyhnacht-Feyertage, Frühe zu St. Nicolai und Nachmittage zu St. Thomæ“, wie der Programmzettel es ausweist.

John Neumeier hat nicht nur mit seiner Ästhetik Ballettgeschichte geschrieben, sondern auch mit seinen außergewöhnlichen choreografischen und philosophischen Interpretationen großer sakraler Werke. Nach Händels Messias, Bachs Magnificat, Mozarts Requiem und Bachs Matthäus-Passion kreierte er mit seiner Choreografie des Weihnachtsoratoriums ein weiteres Ballett auf sakrale Musik. Zur Aufführung kommen die ersten drei Teile von Bachs Weihnachts-Oratorium, die nach dem Bericht des Lukas die näheren Umstände der Geburt Jesu behandeln. Maria und Joseph, das Kind in der Krippe, die Hirten und himmlischen Heerscharen bilden den äußeren Figurenkreis, der hineinführt in die grundlegenden Fragen um Vertrauen, Zuversicht, Zweifel und Hingabe. So wird die biblische Geschichte zu einer Geschichte für alle.

Uraufgeführt wurde John Neumeiers Weihnachtsoratorium, diese „großartige Mischung aus Freude, Jubel, Glück und Überschwang, gepaart mit Nachdenklichkeit, Verzagtheit, Zaudern und Ungewissheit. Licht
und Dunkel. Gemeinsamkeit und Einsamkeit...“ im Dezember 2007 im Theater an der Wien. Nun kommt es mit drei Vorstellungen zu einer Wiederaufnahme dieses berührenden Ballettabends.