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Der Freischütz

Handlung / Fotos

Premiere
Montag, 19. April 2010
19:00 bis ca. 22:00 Uhr
(Pause ca. 20:50 Uhr)

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April 2010     
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Der Freischütz hat ins Schwarze getroffen“, schrieb Carl Maria von Weber 1821 unter dem Eindruck der glanzvollen Berliner Uraufführung an seinen Textdichter Johann Friedrich Kind. Er sollte Recht behalten, denn der Freischütz entwickelte sich schon bald zum Serienerfolg, der nach weiteren Aufführungen zu einer Art akustischem Flächenbrand ausartete. Unmittelbar nach den napoleonischen Kriegen entstanden, setzt diese romantische Oper um Versagensangst, brüchige Konventionen und Waldspuk bildmächtig eine Fantasiewelt frei, deren Aufgebot an gespenstischen Erscheinungen schlicht beeindruckend ist.

Max liebt Agathe, die Tochter des Försters Kuno. Damit er sie heiraten darf, muss er zuerst einen schwierigen Probeschuss bestehen. Doch Max scheint seit einiger Zeit vom Glück verlassen, er trifft nicht mehr und sieht sich bereits allgemeinem Gespött ausgesetzt. In seiner Verzweiflung wendet er sich an seinen vermeintlichen Freund Kaspar, der ihn nachts zum Gießen von Freikugeln in die düstere Wolfsschlucht lockt: Sechs Kugeln werden unfehlbar das gewünschte Ziel treffen; die siebente jedoch ist für ein unschuldiges Opfer bestimmt. Nichts ahnend vertraut Max beim Probeschuss vor versammelter Gemeinschaft der Treffsicherheit der siebenten Kugel. Er schießt und Agathe fällt. Wie durch ein Wunder wird sie gerettet und an ihrer Stelle stirbt Kaspar. Max gesteht den Betrug. Er wird zwar nicht aus der Gemeinschaft verstoßen, doch ein weiteres Jahr auf die Probe gestellt. Erst dann darf er Agathe heiraten, auch ohne Probeschuss.

„Übersehen Sie nicht, wie mir bei dem düsteren Hauptcharakter der Umstand zugute kommt, dass die halbe Oper im Dunkel spielt“, meinte Weber, der im Freischütz mit viel melodischem Einfallsreichtum, tosendem Orchester und motivischen Bezügen den Sieg über die finsteren Mächte schildert.