Sophie Karthäuser

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les arts florissants + Sophie Karthäuser

Eröffnungskonzert 2009|10

Besetzung

Schauspieler Rolle
Musikalische Leitung William Christie
Orchester Les Arts Florissants Chœur et Orchestre
Susanna Sophie Karthäuser
Joacim Max Emanuel Cencič
First Elder William Burden
Second Elder Alan Ewing
Daniel David DQ Lee
Attendant Emmanuelle De Negri
Chelsias Maarten Koningsberger
A Judge Ludovic Provost
  1. 10.09.2009
  2. 19:00

Les Arts Florissants Chœur et Orchestre

Orchester

Als Ensemble von Sängern und Instrumentalisten, die sich der Interpretation von Barockmusik in historischer Aufführungspraxis verschrieben haben, sind Les Arts Florissants weltweit renommiert. Seinen Namen entlehnte das 1979 gegründete und seither von William Christie geleitete Ensemble einer Oper von Marc-Antoine Charpentier. Les Arts Florissants haben Pionierarbeit in der Alten Musik geleistet, die heute wieder vielfach bewundert wird. Dies betrifft nicht allein die Musik des französischen Grand Siècle, sondern auch europäische Musik des 17. und 18. Jahrhunderts.
Seit seinem Triumph mit Lullys Atys an der Opéra Comique 1987 hat das Ensemble mit Rameau (Les Indes Galantes 1990 und 1999, Hippolyte et Aricie 1996, Les Boréades 2003, Les Paladins 2004) und Charpentier (Médée 1993 und 1994) ebenso wie mit Händel (Orlando 1993, Acis and Galatea 1996, Semele 1996, Alcina 1999, Hercules 2006), Purcell (King Arthur 1995, Dido and Aeneas 2006), Mozart (Die Zauberflöte 1994, Die Entführung aus dem Serail 1995) oder Monteverdi (Il Ritorno d´Ulisse in patria 2000 und L´Incoronazione di Poppea 2005) reussieren können.
Les Arts Florissants haben mit Regisseuren wie Robert Carsen, Pier Luigi Pizzi, Jorge Lavelli, Adrian Noble und Graham Vick sowie mit Choreografen wie Francine Lancelot, Béatrice Massin, Ana Yepes, Maguy Marin und Dominique Hervieu gearbeitet.
Neben den musiktheatralischen Aktivitäten des Ensembles verfügt Les Arts Florissants auch über eine rege Konzert- und Aufnahmetätigkeit. Dies belegt die Vielzahl herausragender konzertanter Aufführungen von Opern (u.a. Rameaus Les Fêtes d´Hébé, Campras Idoménée, Montéclairs Jephté), Kammermusik (u.a. Charpentiers Actéon, Les Plaisirs de Versailles und Orphée aux Enfers), geistlicher Musik (u.a. Motetten von Rameau, Mondonville und Desmarest, Händels Oratorien Israel in Egypt und Theodora) und eines breiten Chorrepertoires.
Les Arts Florissants haben sich auch der zeitgenössischen Musik zugewandt: So feierten sie ihr 20-jähriges Bestehen 1999 mit der Uraufführung von Betsy Jolas’ Motets III – Hunc igitur terrorem und können auf eine umfangreiche Aufnahmetätigkeit zurückblicken: Mehr als 40 Titel erschienen bei harmonia mundi und weitere 30 bei Warner Classics/Erato; die jüngste Aufnahme ist hier Händels Theodora. Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit EMI/Virgin Classics (seit 2003) haben Les Arts Florissants vor kurzem eine Liveaufnahme der zweiten Konzertreihe von Le Jardin des Voix, ihrem Förderungsprogramm für junge Sänger, sowie von Charpentiers Le Jugement de Salomon veröffentlicht. Sechs DVDs sind ebenfalls erhältlich. Seit 15 Jahren sind Les Arts Florissants hauptsächlich dem Théâtre de Caen verbunden, zusätzlich konzertieren sie jährlich in der Region Basse-Normandie. Darüber hinaus ist das Ensemble in ganz Frankreich präsent und spielt auch eine aktive Rolle als Botschafter der französischen Kultur im Ausland (so mit regelmäßigen Gastspielen an der Brooklyn Academy und am Lincoln Center New York, am Barbican Centre London sowie bei den Wiener Festwochen).
Les Arts Florissants werden vom Ministerium für Kultur und Kommunikation der Republik Frankreich, der Stadt Caen und dem Conseil Régional de Basse-Normandie gefördert. Ihr Sponsor ist Imerys. Les Arts Florissants sind Artists-in-residence am Théâtre de Caen. Am Theater an der Wien eröffneten sie zuletzt die Saison 2009/10 mit Händels Susanna.