Edita Gruberova
Besetzung
| Schauspieler | Rolle |
|---|---|
| Sopran | Edita Gruberova |
| Orchester | Wiener KammerOrchester |
| Musikalische Leitung | Andriy Yurkevych |
- 12.12.2009
- 19:30
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Edita Gruberova
Sopran
Die in Bratislava geborene Sängerin studierte in ihrer Heimat und bei Ruthilde Boesch in Wien. Ihre internationale Karriere begann an der Wiener Staatsoper als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) unter Böhm. In kürzester Zeit wurde sie u.a. zu einer gefragten Zerbinetta, Mozarts Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Donna Anna (Don Giovanni), Gilda (Rigoletto), Violetta (La Traviata) und Donizettis Lucia di Lammermoor, die sie an international führenden Häusern wie u.a. dem Teatro alla Scala di Milano, dem Royal Operahouse Covent Garden, der Metropolitan Opera und Grand Opéra Paris interpretierte. Edita Gruberova wird sowohl in Opern wie in Konzerten international geschätzt. Seltene Belcanto-Werke werden für sie produziert wie u.a. Donizettis Maria Stuarda, Bellinis I puritani in Wien, La sonnambula in Genf, I Capuleti e i Montecchi in London, I puritani bei den Bregenzer Festspielen, Anna Bolena und Beatrice di Tenda in Barcelona, La fille du régiment, Linda di Chamounix und Beatrice di Tenda in Zürich, zuletzt u.a. Roberto Devereux und Lucrezia Borgia an der Bayerischen Staatsoper. 2003 debütierte sie in Tokio, 2004 in Europa und 2006 in München als Norma. 2007/08 folgte das Debüt als Lucrezia Borgia in Barcelona. Edita Gruberova ist ständiger Gast der Opernfestspiele von München und Salzburg, hat in Opernverfilmungen von Humperdincks Hänsel und Gretel bis hin zu Così fan tutte mitgewirkt und ist vielfach auf Tonträger dokumentiert, zuletzt u.a. auf einer CD-Einspielung und einer DVD von Norma.
Edita Gruberova ist österreichische und bayerische Kammersängerin, Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper und hat u.a. folgende Auszeichnungen erhalten: Franco-Abbiati-Kritikerpreis in Italien, Sir Lawrence Olivier-Award, Bellini d’oro und Verdienstorden der Republik Österreich. Sie sang zuletzt 1981 in Mozarts Lucio Silla unter Harnoncourt am Theater an der Wien.



