Philemon und Baucis
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Philemon und Baucis
Figurentheater zur Oper von Joseph Haydn
Arm aber glücklich? Auf der Suche nach Philemon und Baucis
Krise herrscht: Die Kassen sind leer, die Stimmung ist am Tiefpunkt, Verzweiflung macht sich breit – was für ein elendes Leben! Jeder noch so kleine Luxus, jedes mickrige Festchen für kaum 1.000 Leute wird einem geneidet, ja sogar schon die Prunkkarosse, die Dienerschaft ist auf ein Minimum von ein paar Hundert reduziert, in seine Ferienhäuser traut man sich schon gar nicht mehr… Von ihrer Tochter Marie Antoinette wird die Frage überliefert: „Warum machen denn die Leute einen solchen Lärm?“ „Sie können sich kein Brot mehr leisten, Majestät, sie hungern.“ „Wenn das Volk kein Brot hat, soll’s halt Kuchen essen!“ („S’ils n’ont pas de pain, qu’ils mangent de la brioche!“)
Aber die Philosophen sagen, man kann auch arm glücklich sein – mehr noch: Das wahre Glück sei nur dort zu finden! Ja, wo gibt’s denn sowas?
Also macht sich die Herrscherin Maria Theresia auf den Weg und zieht durchs Land. Aber das wahre Glück lässt sich nicht blicken. Da steigt sie mithilfe von Joseph Haydn in die Katakomben der Stadt: Hier, heißt es, sei zu finden, was sie suchet!













