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OsterKlang ´14

© Armin Bardel

Vom 13. bis 20. April 2014
Programm

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L'Orfeo

Handlung

Claudio Montverdi

Premiere: Sonntag, 25. Februar 2007, 19:00 Uhr

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Februar 2007
24 25

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Müsste man die Geburtsstunde des abendländischen Musiktheaters auf ein Datum festlegen, so käme nur der 24. Februar 1607 in Frage, der Tag, an dem Claudio Monteverdis L’ Orfeo am Hof des Herzogs zu Mantua uraufgeführt wurde. Nachdem Vincenzo Gonzaga I. in Florenz einer Aufführung von Iacopo Peris Euridice beigewohnt hatte, beauftragte er seinen Hauskomponisten Monteverdi mit einer weiteren Vertonung des antiken Mythos vom Thrakischen Sänger Orpheus, der dank der Macht der Musik die Grenzen des Todes überschreitet, dem der Mensch unterliegen muss.

Synopsis

Der frisch verheiratete Orpheus verliert seine Gattin Eurydike durch einen Schlangenbiss. In seiner Verzweiflung beschließt er, in die Unterwelt hinab zu steigen und sie zurückzuholen. Sein Gesang und Harfenspiel rühren die Götter. Die Rückkehr Eurydikes in die Welt der Lebenden ist jedoch an eine Bedingung geknüpft: Orpheus darf seine Gattin nicht ansehen, wenn er sie aus dem Reich der Toten führt. Doch obwohl Orpheus das Verbot überschreitet und Eurydike für immer verliert, wird er von seinem Vater, dem Gott Apollo, mit dem höchsten Preis ausgezeichnet: der Unsterblichkeit.

Im Gegensatz zu den Opernversuchen seiner Florentiner Kollegen im stile rappresentativo, d. h. der nüchternen, nur von Akkorden begleiteten Rezitation des Textes, gelang Monteverdi in seiner ersten Oper die Synthese aller Stilelemente der frühbarocken Musik Europas, bei der sich rezitativische Abschnitte und virtuose Sologesänge mit prachtvollen Ensembles im Madrigalstil und Tänzen abwechseln. Darüber hinaus verwendete er ein überaus reiches Instrumentarium und setzt es zu immer neuen Klangfarben zusammen, ohne dabei den Text zu übertönen. Mit Monteverdis L’ Orfeo, der ältesten, bis auf den heutigen Tag lebendig gebliebenen Oper, setzte die neue Gattung einen ersten Höhepunkt und setzte Maßstäbe dramatischen Komponierens, die erst wieder in den Bühnenwerken von Händel und Mozart erreicht wurden.