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A Streetcar Named Desire / Endstation Sehnsucht

Inhalt

André Previn

Premiere: Mittwoch, 28. Februar 2007, 19:30 Uhr

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Februar 2007     
28

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>> Hör.Tipp: Live-Mitschnitt der Weltpremiere

Im Rahmen des Opernabends auf Radio Stephansdom oder via Live-Streaming können Sie am Samstag, den 17. Februar ab 20.00 Uhr den Live-Mitschnitt der Welt-Premiere (San Francisco Opera, 1998) mit Renée Fleming als Blanche DuBois unter der musikalischen Leitung des Komponisten Sir André Previn hören.

Sir André Previn, in Europa vor allem als Dirigent und Pianist bekannt, war bei mehr als 50 Filmen als Komponist und Arrangeur beteiligt und wurde viermal mit dem Oscar ausgezeichnet. Für seine erste Oper, A Streetcar Named Desire (Endstation Sehnsucht), griff er auf das gleichnamige Drama von Tennessee Williams zurück, das nach seiner Uraufführung 1947 am New Yorker Broadway 844 Vorstellungen in Folge erlebte und spätestens 1951 durch Elia Kazans Verfilmung mit Vivien Leigh und Marlon Brando in den Hauptrollen zum Klassiker wurde.

Janice Watson & Teddy Tahu Rhodes

Synopsis

Seit dem Selbstmord ihres homosexuellen Ehemannes ist die Lehrerin Blanche DuBois auf der Suche nach Liebe: Die Aufrechterhaltung ihrer unerfüllten Illusionen, die sich aus einer vornehmen Herkunft nähren, verzehren zunehmend ihre Kräfte. Selbstzerstörerisch und mit dem Alkohol als ständigem Begleiter redet sich Blanche ihren Niedergang schön. Ihre letzte Station führt sie in die enge Wohnung ihrer Schwester Stella, in der Hoffnung, wieder Halt in ihrem Leben zu finden. Doch die vitale Stella vermag ihr diesen nicht zu geben. Ihr polnischer Mann, der brutale Macho Stanley Kowalski, durchschaut die Lebenslügen und Ausflüchte seiner Schwägerin. Als er sie – betrunken und angetrieben von Verachtung und Hass – vergewaltigt, bringt dieser Schock die fragile Blanche vollends zum Zusammenbruch. Sie flieht in den Wahnsinn, der zur Endstation ihrer Sehnsucht wird.

Die feinfühlig-psychologische Musiksprache Previns, die ihre Wurzeln in der populären amerikanischen Musik wie auch in der europäischen Moderne hat, begeisterte bei der Uraufführung 1998 in San Francisco durch ihre eindringliche und genaue Darstellung der verschiedenen Charaktere und fügt damit Williams’ aufwühlendem Schauspiel um Lebenslügen und Lebensangst eine neue Dimension hinzu, die vor allem im dritten Akt eine beklemmende Intensität erreicht.