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OsterKlang ´14

© Armin Bardel

Vom 13. bis 20. April 2014
Programm

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Giulio Cesare in Egitto

Handlung

Georg Friedrich Händel

Premiere: Dienstag, 3. April 2007, 19:00 Uhr

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März 2007     
25

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Georg Friedrich Händel wurde 1719 zum Direktor der Royal Academy of Music ernannt, einem privaten Opernunternehmen englischer Adeliger. Um das Interesse des Publikums zu schüren, luden die Aktionäre Giovanni Bononcini nach London ein, dessen eingängige Opern in ganz Europa Erfolg hatten. Der musikalische Wettstreit spaltete London in zwei Parteien: Der Deutsche wurde vom königlichen Hof bevorzugt, der Italiener stand in der Gunst einer Adelsclique um den Herzog von Marlborough. Dass der Kampf zugunsten Händels ausging, ist auf den glänzenden Erfolg von Giulio Cesare in Egitto zurückzuführen, die zu seiner erfolgreichsten Oper avancierte.


Synopsis

Julius Cäsar hat seinen politischen Gegner Pompejus in Griechenland geschlagen und bis nach Ägypten verfolgt. Als Zeichen seiner Freundschaft lässt der junge Herrscher Ptolemäus dem Imperator das abgeschlagene Haupt des Pompejus als Gastgeschenk überreichen, ruft damit jedoch nur dessen Zorn hervor. Kleopatra indessen will den Thron für sich alleine und muss dazu ihren Bruder und Mitregenten Ptolemäus beseitigen. Sie schließt sich den Racheplänen von Pompejus’ Gattin Cornelia und dessen Sohn Sextus an. Gleichzeitig gelingt es ihr, Cäsar auf ihre Seite zu ziehen. Nach seinem missglückten Attentat auf Cäsar lässt Ptolemäus Kleopatra gefangen nehmen. Cäsar befreit jedoch die Geliebte und krönt sie zur Königin von Ägypten. Mit Ptolemäus’ Ermordung durch Sextus wird auch der Tod des Pompejus gerächt.


Gilt das Libretto mit seinen psychologisch differenzierten Figuren schon als ein Meisterwerk der italienischen Operndichtung, so ist ihm die Musik absolut ebenbürtig: Händel fasst den emotionsgeladenen Stoff in eine musikalische Form, welche die erstarrte opera seria aufbricht. Expressive Rezitative, das ganze Spektrum barocker Arientypen und treffend eingesetzte Farben des außergewöhnlich reichen Instrumentariums stellen die menschlichen Leidenschaften wärmer und bewegender dar als zu dieser Zeit üblich und zeigen den Komponisten weit über seiner Konkurrenz stehend.