Hauptsponsor Theater an der Wien
Agrana Online

Die Abos für 2014/15 sind da!

Sparen Sie 30% für Abos und Zyklen!

Zu den Abos und Zyklen

OsterKlang ´14

© Armin Bardel

Vom 13. bis 20. April 2014
Programm

Theater an der Wien-Produktionen auf DVD im
Shop

Eugen Onegin

Inhalt

Peter Tschaikowsky

Premiere: Dienstag, 23. Oktober 2007, 19:30 Uhr

Datum auswählen:

Mo Di Mi Do Fr Sa So
Oktober 2007
19
23 25

Tickets

Kaufen Schenken Erinnerung Mein Kalender

Die 1879 von Moskauer Gesangsstudenten uraufgeführten "Lyrischen Szenen" bildeten einen ersten Höhepunkt in Peter Tschaikowskys Laufbahn als Komponist. Bewusst hatte er die Gattungsbezeichnung "Oper" vermieden, um die poetisch-melancholische Grundstimmung seines Eugen Onegin zu unterstreichen. So ist vielleicht die berühmte Briefszene, in der Tschaikowsky mit Geschick und Einfühlungsvermögen den Gefühlsausbruch eines jungen Mädchens, der alle gesellschaftlichen Konventionen sprengt, nachgezeichnet hat, wesensbestimmend für die gesamte Komposition.

Synopsis

Tatjana, die zu Melancholie und Schwärmerei neigende Tochter einer Gutsbesitzerin, lebt in einer Traumwelt aus Büchern und will sich nicht mit der allgemeinen Genügsamkeit ihrer ländlichen Umgebung abfinden. Als sie Eugen Onegin, einen jungen Petersburger Intellektuellen, kennen lernt, glaubt sie, eine Möglichkeit zum Ausbruch gefunden zu haben. Doch der vom Leben enttäuschte Zyniker wehrt ihre leidenschaftliche und spontane Liebe nur kühl ab. Als Tatjanas Schwester Olga auf einem Ball ihren Verlobten Lenski mehrmals zugunsten Onegins abweist, kommt es zum Eklat, der in einem Duell gipfelt. Lenski fällt und Onegin begibt sich, belastet von der Schuld am Tod des Freundes, auf eine Auslandsreise. Als er Tatjana nach Jahren in St. Petersburg wieder trifft, ist sie als Fürstin Gremin zu einer angesehenen Dame der Gesellschaft aufgestiegen. Doch obwohl sie Onegin noch immer liebt, zieht sie sich resigniert in die Sicherheit ihrer Vernunftehe zurück.

Tschaikowsky, verstärkt mit Gerüchten über seine Homosexualität konfrontiert, erlebte während der Arbeit an Eugen Onegin in dem brieflichen Werben seiner Schülerin Antonina Miljukowa eine direkte Parallele zu Alexander Puschkins Romanheldin, die 1877 in einer unglücklichen Heirat gipfelte. Diese tragische Verquickung von Privatleben und künstlerischem Schaffen sowie das eigene Zerbrechen an bürgerlichen Moralansprüchen machen Eugen Onegin somit zu Tschaikowskys persönlichstem Werk.