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Orlando paladino

Inhalt

Joseph Haydn

Premiere:
Samstag, 17. November 2007, 19:00 Uhr

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November 2007
11
17
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Anlässlich eines kurzfristigen Besuches des russischen Zaren auf Schloss Estherházy musste Joseph Haydn rasch eine neue Oper – Orlando paladino – komponieren, deren Libretto auf dem berühmten Epos Orlando furioso des Renaissance-Dichters Ludovico Ariosto basiert. Die Uraufführung am 6. Dezember 1782 wurde ein Triumph für den Opernkomponisten Haydn. Ein musikalisches Füllhorn an melodiösen und brillanten Arien, hochdramatischen Accompagnati und effektvoll gebauten Finali ergoss sich über das staunende Publikum und machte Orlando paladino innerhalb kürzester Zeit zu einer der meistgespielten Opern des ausgehenden 18. Jahrhunderts.

Synopsis

Orlando, ein Neffe Karls des Großen, verliebt sich in die chinesische Prinzessin Angelica, die ihn aber zurückstößt, da ihr Herz bereits dem einfachen Ritter Medoro gehört. Der Abgewiesene verfällt daraufhin dem Wahnsinn und trachtet den Liebenden nach dem Leben. Zusätzliche Verwirrung stiften der ewig hungrige Knappe Pasquale, die kecke Schäferin Eurilla und der grobschlächtige Berberkönig Rodomonte. So hat die gute Zauberin Alcina viel zu tun, um alles wieder ins rechte Lot zu bringen. Am Ende bekommt nach allerlei, zum Teil heftigen Turbulenzen jeder den richtigen Partner – einzig der von seinem Liebeswahn geheilte Orlando bleibt als tragischer Held zurück.

Es ist für Nikolaus Harnoncourt völlig unverständlich, dass Orlando paladino fast gänzlich in Vergessenheit geraten konnte: "Der witzigste Komponist der Wiener Klassik schrieb diese total durchgedrehte, moderne Oper, ein dramma eroico-comico. Die Verquickung von Pathos und Ironie, von echtem Gefühl und völlig überdrehtem Liebeswerben, aufgeblasenem Heroismus und Feigheit wird durch Haydns geniale Deutung auf die Spitze getrieben. Diese Oper Haydns gehört zu dem Besten, was es damals im Musiktheater gab."