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OsterKlang ´14

© Armin Bardel

Vom 13. bis 20. April 2014
Programm

Theater an der Wien-Produktionen auf DVD im
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La clemenza di Tito

Handlung

Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere: Sonntag, 26. Maerz 2006, 19:00 Uhr

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Mo Di Mi Do Fr Sa So
März 2006     
28 30

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Anlässlich der Krönung Kaiser Leopolds II. zum König von Böhmen erhielt Mozart im Sommer 1791 den Auftrag, eine Festoper für die Feierlichkeiten in Prag zu komponieren. Leopold galt als Inbegriff eines aufgeklärt - absolutistischen Herrschers, geprägt durch seine Toleranz und Milde. Mit diesen Maximen wurde auch der römische Kaiser Titus Vespasianus identifiziert, und so bot sich als Sujet Pietro Metastasios Libretto La clemenza di Tito an, das vor Mozart bereits über 50 Mal vertont worden war, u. a. von Caldara, Gluck und Jommelli.

Der sächsische Hofdichter Caterino Mazzolà formte die allegorische Vorlage mit ihrer starren Abfolge von Rezitativen und Da-Capo-Arien durch rigorose Kürzungen und Einfügung von Ensembleszenen für Mozart „zur wirklichen Oper“ um. Gerade die Partien des Sesto und der Vitellia wurden zu differenzierten Charakterporträts, deren große Arien mit konzertierenden Holzbläsern den Schematismus der barocken Nummernoper weit hinter sich lassen und La clemenza di Tito neben Die Zauberflöte zur beliebtesten Oper Mozarts im 19. Jahrhundert machten.

Pressestimmen

"Diese Inszenierung lohnt, Mozars selten gespieltes Spätwerk nicht nur kennen, sondern lieben zu lernen."
(Markus Gründig, Rhein-Main.Net, 30.01.20)


"All in all then, Frankfurt's new Titus, which is a co-production with the Theater an der Wien in Vienna, shows that the Mozart year has a lot more to offer than interminable pot-pourris and rehashes of "Eine kleine Nachtmusik". This is intelligent, committed music-making with a superb, young cast that may hopefully help contribute to a reassessment of a Mozart opera that has long been overlooked."
(Simon Morgan, www.musicweb-international.com, 01.02.2006)

"Loy (»Regisseur des Jahres« 2003 und 2004) brachte in feiner Abstimmung mit dem (halb hochgefahrenen) Orchestergraben eine psychologisch zugespitzte Arbeit auf die Bühne."
(Olga Lappo-Danilewski, Gießner Allgemeine Zeitung, 30.01.2006)

Weitere Pressestimmen unter Presse/Aktuelles

Synopsis

Vitellia, Tochter des gestürzten römischen Kaisers Vitellius, überredet den jungen Patrizier Sesto, sich mit ihr gegen seinen engsten Freund, den amtierenden Kaiser Tito, zu verschwören. Tito möchte Sestos Schwester Servilia heiraten, verzichtet aber auf ihre Hand, als er erfährt, dass sie einen anderen liebt. Als Vitellia hört, dass Tito sie nun doch zur Kaiserin erheben will, kann sie das Attentat nicht mehr verhindern. Das Kapitol brennt, doch Tito überlebt. Sesto wird verhaftet und zum Tode verurteilt. Unmittelbar vor seiner Hinrichtung bekennt sich Vitellia als Urheberin des Mordplanes. Tito erkennt im Konflikt zwischen Staatsräson und Freundesliebe das Grundproblem des aufgeklärten Herrschers, Macht und Humanität vereinen zu wollen. Er verzeiht allen und wird für seine kompromisslose „clemenza“ als gerechter Herrscher gefeiert.