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Premiere: Samstag, 03.06.2006 - 19:00 Uhr

Besetzung

Schauspieler Rolle
Musikalische Leitung Daniel Harding
Inszenierung Patrice Chéreau
Bühnenbild Richard Peduzzi
Kostüme Caroline de Vivaise
Licht Bertrand Couderc
Orchester Mahler Chamber Orchestra
Chor Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)
Fiordiligi Erin Wall
Dorabella Elina Garanca
Guglielmo Stéphane Degout
Ferrando Shawn Mathey
Despina Marie McLaughlin
Don Alfonso Ruggero Raimondi
Mo Di Mi Do Fr Sa So
Juni 2006      03
05 07 09 11

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Patrice Chéreau

Inszenierung

Patrice Chéreau ging in Paris zur Schule und fiel bereits im Amateurtheater des Gymnasiums als Regisseur, Schauspieler und Bühnenbildner den Pariser Kritikern auf, so dass er bereits als 15-Jähriger als Theaterwunderkind gefeiert wurde. Schon mit 19 Jahren inszenierte er an einem professionellen Theater. 1966 baute er im Pariser Vorort Sartrouville ein so genanntes „engagiertes Volkstheater“ auf. Dort inszenierte er u. a. Lenz’ Soldaten. Seit 1970 bestand eine enge Zusammenarbeit mit dem Mailänder Piccolo-Teatro, Paolo Grassi und Giorgio Strehler. Seine erste Oper setzte er 1969 in Szene. In Deutschland arbeitete Patrice Chéreau zum ersten Mal 1975 und inszenierte Bonds Lear. Legendär geworden ist 1976 Der Ring des Nibelungen zum 100-jährigen Bestehen der Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth. Aufsehen erregte auch 1979 seine Interpretation der Oper Lulu von Alban Berg in Paris. Patrice Chéreau hat sich daneben auch einen Namen als Filmregisseur gemacht. Sein bisher größter Erfolg war 1994 der vielfach ausgezeichnete Film Die Bartholomäusnacht mit Isabelle Adjani. Für viel Aufsehen sorgte sein Film Intimacy (2001), der eine bewegende Darstellung sexueller Entfremdung ist. Mit diesem Film gewann Patrice Chéreau 2001 den Goldenen Bären auf der Berlinale. Auch sein nächster Film, Sein Bruder, startete beim Filmfestival in Berlin und er gewann 2004 erneut den Silbernen Bären als bester Regisseur.