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Premiere: Mittwoch, 08.11.2006 - 20:00 Uhr

Besetzung

Schauspieler Rolle
Musik Bernhard Lang
Libretto Michael Sturminger
Inszenierung Michael Sturminger
Musikalische Leitung Johannes Kalitzke
Ausstattung Renate Martin und Andreas Donhauser
Licht Kurt Schöny
Klangregisseur Peter Böhm
Video Hamid Reza Tavakoli
Adriano Morado, Dirigent Florian Boesch
Dagmar Schellenberger
Simona Chodovska, Sopran Andrea Lauren Brown
Franziska Zimmer, Mezzosopran Salome Kammer
Johannes Weiner, Tenor Mathias Zachariassen
Ludwig Zellinsky, Agent David Pittman-Jennings
Intendant Rupert Bergmann
Orchester Klangforum Wien
Turntable-Solist 1 Dieter Kovacic
Turntable-Solist 2 Wolfgang Fuchs
Ensemble NOVA (Ltg. Colin Mason)
Mo Di Mi Do Fr Sa So
November 2006
08 10 12

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Ensemble NOVA (Ltg. Colin Mason)

Das Vokalensemble NOVA arbeitet seit 1992 zusammen und hat sich auf Kompositionen aus der Blütezeit der a cappella Vokalmusik – der Renaissance – auf Werke des Mittelalters, des Barock, des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts in solistischer Besetzung spezialisiert.
NOVA besteht im Kern aus sechs bis acht Sänger/innen, die neben klassischer Ausbildung
reiche Erfahrung mit angesehenen Dirigenten und Ensembles im In- und Ausland mitbringen. Je nach Projekt variiert die Mitgliederzahl des Ensembles, um die klanglichen Möglichkeiten optimal auszuschöpfen. Oft wird NOVA gerade durch nichtmusikalische Aspekte der Kulturgeschichte zu ausgefallenen Konzertprogrammen inspiriert.
Zum Repertoire des Vokalensembles NOVA gehören neben Renaissance-Madrigalen und -
Messen Werke wie Gesualdos gesamte Karwochen-Responsorien, Bachs Johannes-Passion (Fassung II, 1725) und seine Messe in H-moll sowie Monteverdis Marienvesper. Sie alle hat NOVA mit großem Erfolg in kleinster Besetzung realisiert.
Auch Sonderwerke des zeitgenössischen Repertoires für Vokalensemble wie Berios A-Ronne finden in den Programmen des Vokalensembles NOVA ihren Platz.
Auf dem Gebiet des zeitgenössischen Musiktheaters setzte NOVA Maßstäbe: Die
Produktionen Begehren (Uraufführung 2003), Invocation (österreichische Erstaufführung 2004) und Fama von Beat Furrer, Die schöne Wunde (Uraufführung 2003) und Melancholia (Uraufführung 2008) von Georg Friedrich Haas und
Bernhard Langs I hate Mozart (Uraufführung 2006) brachten dem Ensemble Anerkennung bei der nationalen und internationalen Presse. Zuletzt feierte NOVA Erfolge mit der Bühnenproduktion Death in Venice von Benjamin Britten am Theater an der Wien im September 2009, mit Uraufführungen von Werken von Adriana Hölszky und Beat Furrer bei den Wittener Tagen 2010, mit Aufführungen von Luciano Berios Sinfonia gemeinsam mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Riccardo Chailly in München im Oktober 2010, mit der Produktion Wüstenbuch von Beat Furrer in der Regie Christoph Marthalers bei den Wiener Festwochen im Juni 2011 und mit konzertanten Aufführungen von Salvatore Sciarrinos Oper Macbeth bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2011, die kürzlich auf CD erschienen ist.