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Requiem

Handlung

Freitag, 15. September 2006, 20.00 Uhr

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Mo Di Mi Do Fr Sa So
September 2006
15 16 17

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„Unterwegs zwischen Leben und Tod“ gestaltet John Neumeier seine „choreografischen Meditationen“ zur Musik des Mozart-Requiems und fügt einstimmige Gesänge im Gregorianischen Choral hinzu. Er will damit keine Visualisierung von Mozarts Partitur erstellen, sondern konfrontiert aus dem Alltag gerissene Menschen mit Tänzern, die in ihrer betont klaren, archaisch anmutenden und teilweise sehr direkten Körpersprache selbst die Musik auszulösen scheinen.

Mozart konnte sein Requiem nicht mehr vollenden. Er starb mit 35 Jahren während der Arbeit am 5. Dezember 1791 an „hitzigem Frieselfieber“, und so blieb seine Totenmesse in d-Moll, von Franz Graf von Walsegg-Stuppach in Auftrag gegeben, ein Torso.

Das auf der klassischen Technik basierende, durch moderne Bewegungen aufgebrochene Ballett lässt die Tänzer wie in einem Ritual miteinander verwachsen. Sie sind in der unaussprechbaren Todeserfahrung isolierte Menschen, verlassen in Leid und Einsamkeit. Analog zur Komposition treten sie von einem Augenblick zum anderen solistisch hervor und bleiben dennoch unverändert ein Glied der Gruppe. Aus dieser Widersprüchlichkeit heraus wird das Thema „Tod“ konkreter und fassbarer.