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Mozart / Konzertarien - Un moto di gioia

Handlung

Ballett von Anne Teresa de Keersmaeker
Compagnie Rosas, Brüssel

Beginn: Sonntag, 17. Dezember 2006, 19:30 Uhr

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Mo Di Mi Do Fr Sa So
Dezember 2006
16 17
19 20

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Die Belgierin Anne Teresa De Keersmaeker zählt zu den international bedeutendsten Choreographinnen der jüngeren Generation. Sie studierte Musik und Tanz an der MUDRA von Maurice Béjart, bevor sie ihre Ausbildung an der Tisch School of Arts in New York fortsetzte, wo sie in direkten Kontakt mit dem postmodernen amerikanischen Tanz kam. Davon nachhaltig beeinflusst, führte sie das Ballett in Flandern in eine völlig neue Richtung. 1983 gründete Anne Teresa De Keersmaeker die Compagnie Rosas, für die sie ein eigenes Repertoire entwickelte. Im Zentrum ihres Werkes steht das Bemühen, Tanz und Musik szenisch und choreographisch zu verbinden, ohne den Umweg über eine Erzählung zu nehmen.

Eine Ausnahme ist Mozart / Konzertarien – Un moto di gioia, wo jede der verwendeten Kompositionen eine eigene Handlung hat: Kein Bühnenbild, nur ein einfacher, ovaler Mosaikboden. Ein Orchester, drei Sängerinnen in nachtblauen Samtroben und eine Pianistin interpretieren verschiedene Kompositionen Mozarts, wobei die selten zu hörenden Konzertarien im Mittelpunkt stehen. Einige Arien werden völlig ohne Tanz präsentiert, um den Focus ganz auf die Musik zu lenken. Das Hauptthema des Abends sind Beziehungen und Missverständnisse zwischen Frauen und Männern unterschiedlichen Alters und sozialer Herkunft. Die harmonische Choreographie im klassischen Stil wird von ruckartigen, asymmetrischen Bewegungen unterbrochen und evoziert auf diese Art die teils süßen, teils bitteren Facetten des ewigen Spiels der Anziehung und Abstoßung der Geschlechter.

Die Erfolgsproduktion Mozart / Konzertarien – Un moto di gioia, entstand 1992 für das Festival in Avignon, gastierte bislang in Spanien, Luxemburg, Deutschland, Frankreich, England, Dänemark, Australien und Amerika und ist im Mozartjahr 2006 erstmals in Österreich zu sehen.