Wolfgang Amadeus Mozart
Ave verum corpus, KV 618
Franz Schubert
Gesang der Geister über den Wassern, op. posth. 167, D 714
Psalm Nr. 92, D 953
Nachthelle, op. posth. 134 D 892
Coronach (Totengesang der Frauen und Mädchen),
op. 52.4, D 836
Ständchen, op. posth. 135, D 920
Gesänge aus Wilhelm Meister, op. 62, D 877
György Ligeti
Lux aeterna
Iannis Xenakis
Nuits
Arnold Schoenberg
Psalm Nr. 130 De Profundis, op. 50b
Friede auf Erden, op. 13
Mozart komponierte die Motette Ave verum corpus für 4 Singstimmen, Orchester und Orgel ein knappes halbes Jahr vor seinem Tod in Baden bei Wien, vermutlich für den mit ihm befreundeten dortigen Chorleiter Anton Stoll. In seiner ergreifenden Innigkeit ist es ein Kirchgesang, der bis zum heutigen Tag in der Liturgie der katholischen Kirche seinen festen Platz behauptet. Trotz seiner Länge von nur 46 Takten kann man das nur wenige Minuten dauernde Stück als „Kristallisation der klassischen Einfachheit und Größe“ bezeichnen.
Das a-cappella-Chorwerk Lux aeterna für sechzehnstimmigen Chor komponiert Ligeti 1966 für die Stuttgarter Schola Cantorum. Mikropolyphone Stimmführungen gehen hier in statische Klangfelder, meist Cluster, über und lösen sich wieder in einzelne Bewegungen auf. Der Text stammt aus der katholischen Totenmesse.



