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L'ape musicale

Programm

Opera buffa von Lorenzo da Ponte
Mit Musik von Cimarosa, Mozart, Paisiello, Salieri u.a.
Halbszenische Aufführung

Beginn: Mittwoch, 28. Juni 2006, 19:30 Uhr

  1. 28.06.2006
  2. 22:30

L´ape musicale ist die einzige Oper mit der alleinigen Urheberschaft des Meister-Librettisten Lorenzo Da Ponte. Entworfen als spezielles Glanzstück für seine Geliebte, die Primadonna Adriana del Bene, zählte die Oper außerdem auf die Mitwirkung von fünf weiteren großen Stars der Wiener Theater. Bei L’ape musicale handelte es sich um ein „Pasticcio“, eine Collage, in der im Rahmen einer neuen Handlung die besten Stücke aus den damals beliebtesten Opern verbunden wurden. Das Zusammentreffen der sechs bestens Opernstimmen dieser Zeit, um die Lieblingsstücke des Publikums zu singen, erzeugte die erhoffte Erwartungshaltung: Die Eintrittskarten für die Uraufführung 1789 waren sofort ausverkauft und der Erfolg war durchschlagend.

Die Handlung von L’ape musicale – die musikalische Biene, die von Blüte zu Blüte fliegt und die besten Pollen des Operngartens aussucht – ist die Geschichte ihrer eigenen Schöpfung: Der Dichter Bonario, ein alter ego von Da Ponte, beschließt, eine Oper durch das Zusammensetzen der berühmtesten Arien und Ensembles seiner Zeit zu kreieren. Er überzeugt verschiedene Sänger davon, sich für sein Projekt, der Kreation einer Oper ohne die Hilfe eines Komponisten, zusammenzuschließen. Bonario schmeichelt den weiblichen und männlichen Diven und verführt sie mit der Idee, dass in seiner Oper jeder die Arien aussuchen könnte, die er wolle. Die Rolle, insistiert er, würde jedem nach dessen ausdrücklichen Wünschen auf den Leib geschrieben. Doch schon bei den ersten Proben beginnen die Schwierigkeiten…

Die konzertante Aufführung von L’ape musicale ist eine wunderbare Art, im Mozartjahr 2006 dem bedeutenden Künstler Da Ponte, dem das Genie Mozart so viel verdankt, Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

Pressestimmen


,,Dem heutigen Opernliebhaber bot sich ein bunter, vielfältig duftender Blumenstrauß, von den lieblichen Melodien eines Cimarosa über die dramatischen Arien Antonio Salieris bis zu den wunderbar instrumentierten, himmlischen Ensembles des Spaniers Martín y Soler.’’

(Wiener Zeitung, 30. Juni 2006)

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