Ariadne auf Naxos
Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel
Musik von Richard Strauss
Libretto von Hugo von Hofmannsthal
Besetzung
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So | |
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| Oktober 2010 | |||||||
| 09 | |||||||
| 11 | 14 | 17 | |||||
| 20 | 22 | ||||||
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Harry Kupfer
Regie
Der am 12. August 1935 geborene Berliner studierte an der Theaterhochschule Hans Otto in Leipzig, war 1958-62 Oberspielleiter der Oper Stralsund, 1962-66 in Chemnitz und arbeitete in Weimar Dresden. Ab 1981 war er Leiter der Komischen Oper Berlin und Professor an der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Freien Akademie der Künste Hamburg. 2004 wurde er mit dem Silbernen Blatt der Dramatiker Union ausgezeichnet.
Unter den über 200 Operninszenierungen im In- und Ausland, hat er u.a. für Bayreuth 1978 Wagners Der fliegende Holländer und 1988 Der Ring des Nibelungen , 1986 bei den Salzburger Festspielen die Uraufführung von Pendereckis Die schwarze Maske () und einen ganzen Wagner-Zyklus an der Berliner Staatsoper mit Daniel Barenboim erarbeitet. Weitere Arbeiten waren u.a.: Verdis Giovanna d’Arco, Macbeth und die Uraufführung von Reimanns Bernarda Albas Haus an der Bayerischen Staatsoper, Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Pendereckis Teufel von Loudon und Bernsteins West Side Story an der Semperoper Dresden. In den letzten Jahren hat der Ausnahmeregisseur u.a. () 2009 Lehars Die lustige Witwe an der Hamburgischen Staatsoper sowie Pfitzners Palestrina an der Oper Frankfurt inszeniert. Im Frühjahr 2010 wird er dort Berlioz’ La dammnation de Faust erarbeiten. Harry Kupfer war Teil einer Generation von Regisseuren, welche die Entwicklung der Oper zum Musiktheater stark mitprägten und einer heutigen Sichtweise öffneten. Seine besondere Stärke in der psychologischen Entwicklung der Stücke lässt den Betrachter oftmals in Welten blicken, die neue Universen und neue Anstöße für oft wohlbekannte Werke öffnen.
Am Theater an der Wien hat Harry Kupfer bisher die Uraufführungen der Musicals Elisabeth (1992) und Mozart! (1999) inszeniert – Mit Strauss’ Ariadne auf Naxos kehrt er an die Wienzeile zurück.



