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Dialogues des Carmélites - Kopfsujet

Dialogues des Carmélites

Oper in drei Akten und zwölf Bildern (1957)
Musik & Libretto von Francis Poulenc
nach dem gleichnamigen Schauspiel von Georges Bernanos

Besetzung

Schauspieler Rolle
Musikalische Leitung Bertrand de Billy
Inszenierung Robert Carsen
Bühne Michael Levine
Kostüme Falk Bauer
Choreografie Philippe Giraudeau
Licht Jean Kalman
Szenische Einstudierung Didier Kersten
Marquis de La Force Jochen Schmeckenbecher
Le Chevalier de la Force Yann Beuron
Blanche Patricia Petibon
Madame de Croissy Deborah Polaski
Madame Lidoine Heidi Brunner
Mère Marie Michelle Breedt
Sœur Constance Hendrickje van Kerckhove
Mère Jeanne Magdalena Anna Hofmann
Sœur Mathilde Christa Ratzenböck
L’Aumônier (Der Beichtvater) Jürgen Sacher
1er Comissaire Eric Årman
2éme Comissaire Craig Smith
Geôlier | Officier Dominik Köninger
Thierry Andreas Wolf
Orchester ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Chor Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)
Mo Di Mi Do Fr Sa So
April 2011
16
18 21 24
27 29

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Bertrand de Billy

Musikalische Leitung

de Billy, BertrandBertrand de Billy, seit September 2002 Chefdirigent des RSO Wien, gehört zu den gefragtesten Dirigenten der internationalen Opern- und Konzertszene. 1993-95 war er erster Kapellmeister und stellvertretender GMD am Anhaltischen Theater in Dessau, 1996-98 in gleicher Position an der Wiener Volksoper und 1999-2004 Bertrand de Billy, war von 2002-10 Chefdirigent des ORF Radio-Symphonieorchester Wien und gehört heute zu den gefragtesten Dirigenten der internationalen Opern- und Konzertszene. Er wurde in Paris geboren, erhielt in seiner Heimatstadt seine Ausbildung und war erst als Orchestermusiker, sehr bald aber auch als Dirigent tätig. 1993-95 war er erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Anhaltischen Theater in Dessau, 1996-98 in gleicher Position an der Wiener Volksoper und von 1999-2004 Chefdirigent des Gran Teatre del Liceu in Barcelona.

Bertrand de Billy arbeitete mit internationalen Orchestern. Engagements führten ihn u.a. an die Staatsopern in Wien, Berlin, Hamburg und München, an das Royal Opera House Covent Garden in London, an das Théâtre Royal de La Monnaie, die Opéra National de Paris sowie an die Opernhäuser in Washington und Los Angeles. Er ist regelmäßiger Gast an der Metropolitan Opera sowie bei den Salzburger Festspielen. Weiters verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem Theater an der Wien, dem Wiener Musikverein sowie dem Wiener Konzerthaus.

Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen: mit dem RSO Wien der viel diskutierte Mozart/Da Ponte-Zyklus, d’Alberts Tiefland, Ausschnitte aus Wagners Tristan und Isolde sowie zahlreiche Orchesterwerke der unterschiedlichsten Komponisten und Stile darunter auch ein Zyklus der Symphonien Beethovens, Verdis Don Carlos aus der Wiener Staatsoper in der vollständigen französischen Fassung, Puccinis La Bohème mit Anna Netrebko und Rolando Villazon, den gesamten Ring des Nibelungen und Tristan und Isolde aus Barcelona.

Im Konzert erarbeitete Bertrand de Billy mit dem RSO Wien eine große Anzahl von Ur- und Erstaufführungen zeitgenössischer Komponisten. Daneben dirigierte er einen Mahler-Zyklus und setzte Klassiker des 20. Jahrhunderts neben die kontinuierliche Pflege von Klassik und Romantik. Am Theater an der Wien war er in den letzten 10 Jahren in 8 Opernproduktionen und mehreren Konzerten zu erleben, von diesen Arbeiten sind Debussys Pelléas et Mélisande auf DVD und Beethovens Fidelio in der Urfassung von 1805 auf CD erschienen. Zuletzt dirigierte er an der Wienzeile Strauss’ Ariadne auf Naxos.