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Asrael

Programm

Premiere
Freitag, 15. April 2011
19:30 Uhr


  1. 15.04.2011
  2. 19:30

Programm

Josef Suk (1874 - 1935)
Asrael - Symphonie c-Moll op. 27

Antonín Dvorák (1841 - 1904)
Biblische Lieder op. 99 für Singstimme und Orchester


Josef Suks Symphonie Asrael entstand als ein Requiem für die
beiden Menschen, die dem Komponisten am meisten bedeuteten
und die er dicht hintereinander durch den Tod verlor:
1904 starb Antonín Dvoˇrák, Suks Schwiegervater. Tief getroffen
begann Suk die Arbeit an Asrael, er wob Motive aus Dvoˇráks
Werken in die Symphonie ein. Das Werk war nicht vollendet,
als auch Suks Frau Otylka im Alter von nur 27 Jahren starb.
Asrael, der Engel des Todes, dessen Namen Suk seiner Symphonie
gab, verkörpert die Schrecken und Unausweichlichkeit
des Sterbens. Ein musikalisches Motiv, das von Todesangst und
hoffnungsloser Trauer kündet, durchzieht die Komposition.
Asraels Schatten liegt auch über Dvoˇráks Biblischen Liedern.
Das Werk entstand 1894 in New York, nachdem Dvoˇrák die
Nachricht vom Tode Peter Iljitsch Tschaikowskis und Hans
von Bülows, die ihm eng verbunden waren, erhalten hatte.
Zusätzlich lag sein Vater im Sterben. Erfüllt von Trauer und
Angst schuf er mit den Biblischen Liedern ein Zeugnis von
Trostsuche in Gott. Für die Texte stellte er Verse aus den Psalmen
zusammen, die seine Empfindungen widergeben: Angst,
Unterwerfung und Hingabe an die Allmacht Gottes wechseln
ab mit Vertrauen und Preis auf Gottes Ehre und Herrlichkeit.