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OsterKlang ´14

© Armin Bardel

Vom 13. bis 20. April 2014
Programm

Theater an der Wien-Produktionen auf DVD im
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Die Legende von der heiligen Elisabeth

Inhalt

Mittwoch, 20. April 2011
19:30 bis ca. 22:15 Uhr
(Pause ca. 20:40 Uhr)

  1. 20.04.2011
  2. 19:30

Schon als Kind fühlte sich Franz Liszt stark von der katholischen
Religion angezogen, 1865 erhielt er die niederen Weihen
und wurde Abbé – was ihn zwar nicht zu Keuschheit
verpflichtete, ihm aber einen neuen Halt im Leben garantieren
sollte und mit einer Hinwendung zu geistlicher Musik
einherging. Die Legende von der heiligen Elisabeth wurde
auch 1865 in Budapest uraufgeführt. Zur Schilderung ihres
Schicksals reicherte Liszt die Form Oratorium mit den Errungenschaften
und der Ausdrucksgewalt an, die sein Freund
Richard Wagner für das Musiktheater erarbeitet hatte. Als
motivischen Kern seiner Komposition verwendete er alte liturgische
Gesänge, die traditionell in Ungarn beim Fest dieser
Heiligen gesungen wurden. Es entstand ein so eigenwilliges
wie eindringliches Werk zwischen Kirchen- und
Opernmusik, das die Zeitgenossen begeisterte und die
Komponistenkollegen überforderte und zusammen mit seinem
Christus (1867) einen einzigartigen Höhepunkt in Liszts
Schaffen und in der Geschichte des Oratoriums bildet.