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L'Orfeo

Handlung & Informationen

Premiere
Mittwoch, 14. Dezember 2011
19:30 bis ca. 22:00 Uhr
(Pause ca. 20:20 Uhr)

Datum auswählen:

Mo Di Mi Do Fr Sa So
Dezember 2011
14 17
20 22
29 31

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Handlung

Es ist nicht die erste Oper, aber das erste Meisterwerk der neuen Gattung:
Mit L’Orfeo zeigte Monteverdi gleich zu Beginn der nun schon
über 400 Jahre dauernden Entwicklung der Kunstform auf, was Musiktheater
sein kann. Erzählt wird die Geschichte eines großen Liebenden
– durch die Musik: „Favola in musica“ lautet die Bezeichnung. Mit
psychologischer Feinzeichnung und dramatischer Wucht drückt die
Musik die extremen Gefühlslagen des Protagonisten aus. Zugleich
malt sie kontrastreiche Stimmungen: Von der Idylle des vollkommenen
Liebesglücks über die abgrundtiefe Verzweiflung nach Euridices Tod
und Orfeos Sich-Aufbäumen in der Unterweltmusik bis hin zu seiner
totalen Verlassenheit am Ende.

Obwohl er ein berühmter, allseits bewunderter Mann ist, war es für Orfeo
nicht leicht, die junge, schöne Euridice zu erobern. Sein lange vergebliches
Werben wird eindrücklich in Erinnerung gerufen. Nun aber herrscht große
Freude: Die Hochzeitsgesellschaft bereitet dem Paar ein ausgelassenes Fest.
Da bricht die Nachricht vom Tod der Braut über Orfeo herein. Zu groß ist
sein Schmerz; er kann diesen Schicksalsschlag nicht akzeptieren und tritt
eine Reise an, die ihn zurück zur Geliebten führen soll. Auf so bewegende
Weise singt er sich seine Trauer vom Herzen, dass er an Charon, dem Hüter
der Hölle, vorbei den Ort erreicht, wo die Schatten wohnen. Pluto, der hier
herrscht, stellt ihm in Aussicht, seine Frau mitnehmen zu dürfen – unter der
Bedingung, sich auf dem Weg zurück ins Leben nicht nach ihr umzudrehen.
Doch Orfeo sehnt sich zu sehr nach dem Anblick der Geliebten. Umso
härter trifft ihn deren endgültiger Verlust. Vater Apollo entführt ihn schließlich
an den Ort, wo er wieder mit Euridice vereint sein darf: im Himmel.


Francesco IV. Gonzaga, zu dessen Geburtstag L’Orfeo 1607 im Herzogspalast
von Mantua uraufgeführt wurde, verfügte über die Mittel, ein
solches Meisterwerk zu ermöglichen. Er stellte seinem Kapellmeister,
dem „divino Claudio“, gute Sänger zur Verfügung sowie ein reich
besetztes Orchester, dessen Klangfarben Monteverdi virtuos einzusetzen
verstand. Kongenial auch das Libretto von Alessandro Striggio
d. J., das lebensnahe Szenen gestaltet und den Orpheus-Mythos auf
schlagende Weise für die Opernbühne umformt. Opera at its best!