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Orfeo - Illustration

L'Orfeo

Favola in musica (1607)
Musik von Claudio Monteverdi
Libretto von Alessandro Striggio D. J.

Besetzung

Schauspieler Rolle
Musikalische Leitung Ivor Bolton
Inszenierung Claus Guth
Ausstattung Christian Schmidt
Videodesign Arian Andiel
Dramaturgie Konrad Kuhn
Licht Olaf Winter
Orfeo John Mark Ainsley
Euridice Mari Eriksmoen
La Musica | Messaggiera | Speranza Katija Dragojevic
Caronte | Plutone Phillip Ens
Proserpina | Ninfa Suzana Ograjenšek
Apollo Mirko Guadagnini
Pastori | Spiriti Cyril Auvity, Jeroen de Vaal, Maciej Idziorek, Jakob Huppmann
Orchester Freiburger Barockorchester
Orchester Monteverdi Continuo Ensemble
Chor Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)
Mo Di Mi Do Fr Sa So
Dezember 2011
14 17
20 22
29 31

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Claus Guth

Inszenierung

Gluth, ClausRegisseur Claus Guth gilt als einer der gefragtesten und gefeiertsten Künstler seiner Generation. Geboren in Frankfurt am Main, schloss er sein Studium in München ab, bevor er die Regie einer Reihe von Produktionen in München, Mannheim und Hamburg übernahm. Diese erhielten schnell internationale Aufmerksamkeit. Sein internationaler Durchbruch kam 1999, als er die Uraufführung von Luciano Berios Cronaca del Luogo, bei den Salzburger Festspielen im Jahr 1999 inszenierte.
Claus Guth kehrte im folgenden Jahr für eine Produktion von Glucks Iphigénie en Tauride nach Salzburg zurück und ist seitdem häufiger Gast des Festivals u.a. mit vielgepriesenen Inszenierungen von Mozarts Zaide und der Da Ponte-Trilogie.
Zweifach mit dem renommierten "Faust"-Preis ausgezeichnet, wird Claus Guth regelmäßig von weltweit führenden Opernhäusern und Festivals angefragt. Im Jahr 2003 realisierte er Der fliegende Holländer bei den Bayreuther Festspielen und führte für zahlreiche Produktionen wie z.B. Fierrabras, Radamisto, Tristan und Isolde und Parsifal an der Oper Zürich, Regie. Er arbeitet häufig mit der Oper Frankfurt zusammen, wo er u.a. Debussys Pelléas et Mélisande und Strauss’ Daphne inszenierte sowie mit dem Theater an der Wien, wo er u.a. Monteverdis L’Orfeo und Il ritorno d’Ulisse in patria, und eine inszenierte Produktion von Händels Messiah auf die Bühne brachte.
Im Besonderen bejubelt, sind seine Inszenierungen der Opern Richard Wagners, die er u.a. an der Hamburgischen Staatsoper (Der Ring des Nibelungen), an der Staatsoper Dresden (Die Meistersinger von Nürnberg) und an der Wiener Staatsoper (Tannhäuser) realisierte.
Claus Guth ist vornehmlich für sein Interesse am zeitgenössischen Musiktheater bekannt und hat eine Reihe an Uraufführungen produziert: Peter Ruzickas Celan in Dresden, das Wagner/Oehring Pasticcio SehnSuchtMeer in Düsseldorf und erst kürzlich Aschemond oder The Fairy Queen mit Musik von Helmuth Oehring und Henry Purcell an der Berliner Staatsoper und Lazarus mit Musik von Franz Schubert und Charles Ives am Theater an der Wien.
Weitere aktuelle Höhepunkte seiner beeindruckenden Regiearbeiten beinhalten die Eröffnung der Saison 2013 im Teatro alla Scala mit einer Inszenierung von Wagners Lohengrin unter Daniel Barenboim und Strauss' Die Frau ohne Schatten, welches vom Teatro alla Scala in Mailand und dem London Royal Opera House Covent Garden koproduziert wurde. In der 2014-15 Spielzeit wird er mit mit Brittens The Turn of the Screw an die Berliner Staatsoper zurückkehren und an der Frankfurter Oper Strauss' Der Rosenkavalier inszenieren.