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Svatební Košile (Die Geisterbraut )

Handlung & Informationen

Freitag, 27. April 2012
19:00 Uhr

  1. 27.04.2012
  2. 19:00

In England waren Antonín Dvoráks Oratorien und Chorwerke auf großes
Interesse gestoßen und der in Prag wohnhafte Komponist, dem
in der k. u. k. Monarchie eine respektable, aber keine glänzende Karriere
gelungen war, erhielt attraktive Angebote von der Insel. Nach einer
Einladung der Philharmonic Society erreichte Dvoˇrák ein Brief des
bekannten Londoner Musikverlages Novello, ob er geneigt wäre, ein
weltliches Chorwerk zu komponieren, welches ungefähr eine Stunde
zur Aufführung in Anspruch nehmen würde. „Wir glauben, dass es
uns persönlich möglich sein würde, das Werk im Jahr 1885 bei einem
großen Festival hier in England anzubringen und Ihnen eine Einladung
zu verschaffen, dasselbe hier zu dirigieren.“
Die Aussicht auf internationale Anerkennung beflügelte Dvoˇrák, in den
folgenden Jahren war er als Komponist so produktiv wie nie zuvor.
Dvoˇrák entschied sich für die Vertonung der Ballade Die Geisterbraut
des tschechischen Nationaldichters Karel Jaromír Erben. In der romantischen
und dramatischen Kantate stellt Dvorák Leiden, Ergebenheit
und Erlösung eines Mädchens dar, das vergeblich auf den im Krieg
gefallenen Bräutigam wartet. Schließlich lässt sie sich dazu hinreißen,
den Geist des Toten zu beschwören. Dvoˇrák selbst leitete die Aufführung
in Birmingham, an der angeblich 500 Chorsänger teilgenommen
haben sollen. In der Euphorie des Erfolges bezeichnete Dvorák Die
Geisterbraut
als das Werk, „das alle meine bisherigen übertrifft“.